AK gegen Lockerung der LKW-Fahrverbote

Wien (OTS) - Die AK spricht sich gegen die Pläne der EU
Kommission aus, wonach die Wochenend- und Feiertagsfahrverbote für Lastkraftwagen gelockert werden sollen. "Die bewährten nationalen Regelungen im Interesse der LKW Lenker, der Verkehrssicherheit und der Bevölkerung dürfen nicht verschlechtert werden," sagt die AK. Die AK unterstützt damit die strikte Haltung des Verkehrsministeriums, "denn bewährte Regelungen sollen nicht dem Gewinnstreben der Frächterlobby geopfert werden," so die AK. ****

Für die AK sind die Vorschläge der EU Kommission zum LKW Wochenend- und Feiertagsfahrverbot völlig unakzeptabel. Der Vorschlag beinhaltet wesentliche Verschlechterungen gegenüber der österreichischen Gesetzeslage: Derzeit gilt bei uns das Wochenendfahrverbot für LKWs in der Zeit von Samstag 15.00 bis Sonntag 22.00 Uhr. Ausgenommen sind nur leicht verderbliche Lebensmitteltransporte sowie der Vor- und Nachlauf zu Terminals
des Kombinierten Verkehrs. Geht es nach den EU Plänen, so soll das LKW Fahrverbot nur mehr an Sonntagen von 6.00 bis 22.00 Uhr gelten und an acht Feiertagen im Jahr. Ferner hat die EU einen Ausnahmekatalog erstellt, der weit umfangreicher ist als der österreichische.

"Würden diese Pläne realisiert, dann würde sich die Verkehrssicherheit an den Wochenenden, an denen verstärkt
Ausflugs- und Reiseverkehr stattfindet, drastisch verschlechtern," erklärt die AK. Auch die LKW-Lenker hätten keine Chance, ihre Wochenendruhe zu konsumieren und das Wochenende mit ihren Familien zu verbringen. Ferner müßte auch die Wohnbevölkerung an den Transitrouten mit erhöhter Lärmentwicklung rechnen.

Die AK unterstützt daher das Verkehrsministerium in dieser Frage, "da bewährte nationale Regelungen nicht dem Gewinnstreben der Frächterlobby geopfert werden sollen," so die AK.

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