INTERUNFALL 1997 erneut ertragsstark

Wien (OTS) - Ausbleiben von Großschäden, günstige Schadenentwicklung in der KFZ-Versicherung, Erfolge beim Kostenmanagement sowie erfreuliche Finanzergebnisse sichern Dividendenkontinuität. Wettbewerbsbedingte Prämienreduktionen in KFZ-Sparten und starker Rückgang beim Einmalerlagsgeschäft in der Lebensversicherung reduzieren Gesamtprämienenvolumen.

Die börsennotierende Interunfall Versicherung Aktiengesellschaft konnte 1997 rund 8,3 Mrd. ATS/596,7 Mio. EUR an direkten Prämieneinnahmen erzielen. Für den erwarteten Prämienrückgang von 20,3% gegenüber dem Rekordjahr 1996 zeichnen in erster Linie der Wegfall von knapp 2 Mrd. ATS/143,8 Mio. EUR an Prämieneinnahmen im Einmalerlagsgeschäft sowie die Forcierung der Rabattpolitik in den KFZ-Sparten verantwortlich.

Im Schaden/Unfallbereich beliefen sich die Prämieneinnahmen im direkten Versicherungsgeschäft auf knapp 6,1 Mrd. ATS/438,5 Mio. EUR (-1,8%). Die INTERUNFALL konnte sich dabei als eines der führenden österreichischen KFZ-Versicherungsunternehmen dem Trend sinkender Durchschnittsprämien nicht mehr entziehen und weist für 1997 über alle KFZ-Sparten ein Prämienminus von 5,0% auf 3,2 Mrd. ATS/230,1 Mio. EUR aus. Die direkten Prämien konnten in der Unfallversicherung auf 520,1 Mio. ATS/37,4 Mio. EUR (+2,5%), in der Haftpflichtversicherung auf 553,5 Mio. ATS/39,8 Mio. EUR und im Elementarbereich auf 1,2 Mrd. ATS/86,3 Mio. EUR (+2,5%) gesteigert werden.

Wider Erwarten kam es trotz der bestehenden Änderung bei der Besteuerung von Lebensversicherungen gegen Einmalerlag auch 1997 noch zu Vertragsabschlüssen im Ausmaß von 483,3 Mio. ATS/34,7 Mio. EUR, diese lagen damit um mehr als 80% unter dem Rekordergebnis von 1996 (2,5 Mrd. ATS/179,7 Mio. EUR). Insgesamt konnten in der Sparte Lebensversicherung knapp 1,8 Mrd. ATS/129,4 Mio. EUR an Prämien vereinnahmt werden.

In der Krankenversicherung schlugen sich erwartungsgemäß die an die Versicherten weitergegebenen Preisvorteile der neuen Mehrwertsteuerregelungen für Ärzte und öffentliche Gesundheitseinrichtungen mit einem Prämienrückgang von 2,8% auf 384,2 Mio. ATS/27,6 Mio. EUR nieder.

Kommerzialrat Josef Svoboda, Vorsitzender des Vorstandes der Interunfall Versicherung Aktiengesellschaft: "Wir werden trotz der erschwerten Rahmenbedingungen an der Dividendenpolitik der vergangenen Jahre festhalten (1996: 15% + 5% Bonus). Dies ist nicht zuletzt dem Ausbleiben von Großschäden, einem günstigen Schadenverlauf in der KFZ-Versicherung, dem erfolgreichen Kostenmanagement und der erfreulichen Entwicklung im nichtversicherungstechnischen Geschäft zuzuschreiben."

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