Wieder sieben Jugendtreffs gefördert

LHStv. Prokop lobt Eigeninitiative

St.Pölten (NLK) - Schon aus der Diskussion um das NÖ
Jugendgesetz in den acht-ziger Jahren ging klar hervor, daß nicht "Zentren" gefördert werden sollen, die jemand "hinstellt", sondern "Jugendtreffs", hinter denen die Eigeninitiative der Jugend steht und die den sehr verschiedenen regionalen Bedürfnissen
entsprechen. Das betonte Landeshauptmannstellverteterin Liese
Prokop heute im Neuen Landhaus. Sie über-reichte an sieben Gruppen Schecks in der Gesamthöhe von 406.000 Schilling für derartige Projekte. Insgesamt wurden seit 1984 600 Jugendtreffs mit mehr als 21 Mil-lionen Schilling gefördert. Wobei, so Prokop, die tatsächlichen Investitionen und vor allem die Eigenleistungen der Jugendlichen ein Vielfaches betragen.

Und das sind die neuen Vorhaben, für die es heute namhafte Schecks gab:

Die Feuerwehrjugend Ennsdorf errichtet im Zug des Feuerwehrneubaues einen Jugendtreff, der einen Aufenthaltsraum und ein Büro für das Jugendkommando umfaßt.

Die Feuerwehrjugend Rabenstein an der Pielach adaptiert im Kellergeschoß des Feuerwehrhauses 75 Quadratmeter zu einem Jugendraum.

Die Katholische Jugend und die Jungschar Groß-Schweinbarth nützen den Umbau des Pfarrheimes zur Schaffung von zwei Gruppenräumen.

Der Verein "Aktive Jugend Retz" baut einen Teil des denkmalgeschützten ehemali-gen Schüttkastens der Pfarre aus dem 18. Jahrhundert zu einem Jugendtreff aus.

Die Katholische Jugend Walkenstein, Bezirk Horn, errichtet einen Jugendraum im Pfarrhof.

In der "Alten Volkschule" von Peter in der Au schafft das JUZE-Team zwei Jugendräume.

Der Kellerraum im Gemeindezentrum von Pellendorf, Marktgemeinde Gaweinstal, wird vom "Unabhängigen Jugendforum" JUMAG-P Pellendorf zu einem Jugendzen-trum ausgestaltet.

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