Keusch: Nicht mehr zu überbietende Verhöhnung der Arbeitnehmer durch VP NÖ

Neoliberaler Kurs der Kälte bestimmt VP-Politik für Arbeitnehmer

St. Pölten, (SPI) - "Eine nicht mehr zu überbietende Verhöhnung der Arbeitnehmer hat sich heute VP-Labg. Ignaz Hofmacher
geleistet, wenn er Rettungsbemühungen des in den Anschlußkonkurs geschlitterten Geflügelhofes Fehringer abqualifiziert und in offenbar neoliberalen Sprachweise der VP NÖ Rettungsbemühungen engagierter Politiker, wie LHStv. Ernst Höger, pauschal
herabsetzt. Weder Hofmacher noch sonst ein VP-Politiker waren in
den vergangenen Jahren bei jenen Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern zu sehen, die um ihren Job gezittert haben und deren Unternehmen vor der Schließung standen. Pröll ließt sich aber gern mit den Eigentümern und der Geschäftsleitung fotografieren, auch wenn diese die Arbeitnehmer auf die Straße gesetzt haben", stellt SP-Labg. Eduard Keusch heute zu Aussagen Hofmachers´s fest.****

Die VP sollte lieber überlegen, wie sie dem Steuerzahler das Debakel in der Landwirtschaft erklärt, wo beispielsweise Millionensubventionen für die Sanierung notwendig sind. Die Situation bei den Molkereien, auf eine jahrelange, von der ÖVP mitgetragene Verleugnung der Fakten zurückzuführen, kostet den Niederösterreichern ihre Steuerschillinge - auch wenn LHStv. Liese Prokop großzügig ankündigt, den betroffenen Mitarbeitern werde geholfen. Wenn Hofmacher schon die Aussagen seiner Parteifreundin Prokop nicht für voll nimmt - denn gemäß seinen Aussagen rettet nur eine moderne Standortpolitik Arbeitsplätze -, dann ist damit endgültig klargestellt, daß die VP NÖ jegliche Kompetenz in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik verloren hat.

"Im Unterschied dazu bemühen wir uns um Lösungen, nicht um sinnlose Erklärungen über neoliberale Wirtschaftsgrundsätze - denn diese helfen den betroffenen Arbeitnehmern überhaupt nicht. Wir werden jedenfalls alles in unserer Macht stehende versuchen, daß der Standort Aschbach in einer Globallösung berücksichtigt wird -und damit den Arbeitskräften und den Mästern wieder Hoffnung gegeben wird", so Keusch abschließend.
(Schluß) fa

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