Grüne Niederösterreich legen fünf "Mindestforderungen" zu Stronach-Kugel und SCS- Erlebniswelt vor.

Weinzinger: "Sorgen der Bevölkerung und der Bürgermeister im Südraum Wien muß Rechnung getragen werden"

Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der gestrigen Veranstaltung des Kurier mit dem ORF- Landesstudio NÖ zu "Freizeitparks- Südregion vor Mega-Verkehrsinfarkt", forderte Grün- Politikerin, Brigid Weinzinger, heute erneut eine gesetzlich verbindliche Parteienstellung und ein Recht auf Mitentscheidung für Bürgerinnenn und Bürger und für die Bürgermeister der betroffenen und angrenzenden Gemeinden. "Fast alle Bürgermeister stehen geschlossen gegen die beiden geplanten Mega-Projekte. "Es kann doch nicht sein, daß Kommunalpolitiker und die gesamte ansässige Bevölkerung bei derart enormen Projekten übergangen werden," kritisert die Grünpolitikerin scharf.

Die Grünen legen daher einen fünf Punkte umfassenden Mindestforderungskatalog vor.

* Neben der Parteienstellung fordern die Grünen

* eine/n überregional agierende/n "Planungsminister/in" für Wien, Niederösterreich und Burgenland. "Vor allem in Hinblick auf die weitere Verschärfung der bereits jetzt akuten Verkehrslage müssen die drei Bundesländer gemeinsam ein Konzept erstellen, um die Lebensqualität für die ansässige Bevölkerung und die Naturschönheiten der gesamten Region zu schützen und zu bewahren," so Weinzinger.

* "Das Land muß als Auflage für das Genehmigungsverfahren einen Prozentsatz festlegen, wieviel Verkehrsaufkommen über öffentlichen Verkehr abgewickelt werden muß, damit die "Zentren" überhaupt genehmigungsfähig sind," betont Weinzinger weiters.

* "Wir fordern eine Aufteilung von zumindest 70 % öffentlicher, 30 % Individualverkehr. Bereits vor Baubeginn muß von Seiten der Betreiber nachgewiesen werden, daß sie diese Vorlagen erfüllen können."

* "Wir verlangen weiters, daß die Betreiber die Kosten für den Rück-bzw. Abbau der Erlebniswelten übernehmen. Eine Rückstellung der nötigen Finanzmittel muß bereits jetzt erfolgen, um abzusichern, daß im Falle einer Pleite der Kugel und der Erlebniswelt nicht die Steuerzahler für den Abriß der nicht gewollten Bauten herhalten müssen," schließt Weinzinger.

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