Gruber: Marcovich nach Tulln - Entscheidung vor der Landtagswahl

Verzögerung der Personalentscheidung führt nur zu Verunsicherung

St. Pölten, (SPI) - "Die Entscheidung betreffend einer etwaigen Anstellung der Kinderärztin Dr. Marina Marcovich im Krankenhaus Tulln muß vom zuständigen Landespersonalreferenten Pröll noch vor der Landtagswahl im März 1998 getroffen werden. Jede weitere Verzögerung führt angesichts des Medienechos nur zu einer Verunsicherung der Ärzteschaft sowie der Bevölkerung und nährt den Verdacht, daß LH Pröll mit Dr. Marcovich nur eine öffentlichkeitswirksame Inszenierung für die Landtagswahlen im Sinn hat", stellt der Gesundheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Karl Gruber, heute fest.****

"Objektive und nachvollziehbare Kriterien und Anforderungen müssen angesichts des öffentlichen Engagements Prölls bereits heute vorliegen und sollten als sofortige Entscheidungsgrundlage für
oder gegen Dr. Marcovich herangezogen werden. Es ist jedenfalls nicht akzeptabel, daß sich der Landespersonalreferent in der Öffentlichkeit bereits über Gebühr verbreitert und die Ärzteschaft in manchen Aussagen bereits verunglimpft, die Entscheidung jedoch aus offensichtlichen Motiven über den Landtagswahltermin hinausschieben möchte. Entweder braucht man in Tulln einen neuen Oberarzt und die Qualifikation von Dr. Marcovich stimmt oder
nicht! Die Bevölkerung und die Ärzteschaft haben sich eine rasche und klare Entscheidung verdient", so Gruber abschließend.
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