Keusch: Fehringer-Konkurs fordert Land NÖ zum handeln auf

Land muß weiter zu seiner Förderungszusage zum Standort stehen - allerdings bei neuer Eigentümerstruktur

St. Pölten, (SPI) - "Der Anschlußkonkurs des Geflügelhofes Fehringer ist schwerer Schlag für den Bezirk Amstetten und den Standort Aschbach-Mark - allerdings dürfen keine Bemühungen unterlassen werden, die 180 Arbeitsplätze sowie die allgemeine wirtschaftliche Bedeutung für die Region zu retten und den Betrieb unter geänderten Voraussetzungen weiterzuführen. Für die Beschäftigten, die Mehrzahl Frauen, gibt es angesichts der aktuellen Arbeitsmarksituation kaum Aussichten, in absehbarer Zeit eine neue Beschäftigung zu finden. Dies würde die Situation im Bezirk weiter verschärfen. Wie man jedoch Zeitungsmeldungen entnehmen kann, gibt es auch für den Standort Aschbach ernsthafte Kaufinteressenten", stellt der Amstettner SP-Labg. Eduard Keusch
zum Anschluß-Konkurs des Geflügelhofes Fehringer fest.****

Das Land und Landesrat Blochberger ist gefordert, sofort initiativ zu werden und angesichts der bereits gezeigten grundsätzlichen Hilfsbereitschaft einer Förderzusage des Landes die Bemühungen zur Rettung der Arbeitsplätze einzuleiten und bei einem etwaigen Eigentümerwechsel sowie einer Umstrukturierung hilfreich zu Hand
zu gehen. Wir setzen uns für eine Berücksichtigung des Standortes Aschbach im Rahmen einer Globallösung ein - und zwar für den Geflügelhof, die Mäster und die Verarbeiter. "Eine Weiterführung unter neuen Eigentümern sowie eine entsprechende Garantie zur Aufrechterhaltung der Produktion und der Erhaltung der Arbeitsplätze ist allerdings unabdingbar", so Keusch weiter.

"Die Zeit drängt - dem Land Niederösterreich bleiben nur mehr wenige Tage Zeit, den 180 Beschäftigten wieder Hoffnung zu geben. Jedenfalls müssen sofort Gespräche mit den Interessenten aufgenommen werden und das Land muß von Beginn an sein Interesse
an der Weiterführung des Standortes Aschbach-Markt bekunden. Anzustreben ist Gesamtlösung für alle, die sowohl den Arbeitskräften, als auch den Mästern ihre künftige Existenz absichert", so Keusch abschließend.
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