LIF - Fasser:Graz braucht eine Servicestelle für Frauen

Servicestelle für Frauen muß auch über notwendige Infrastruktur verfügen

Graz (OTS) - In Graz gibt es derzeit drei Stellen, die sich mit
den Problemen und Anliegen von Frauen auseinandersetzen. Neben der Stadträtin Kaltenbeck sind das auch noch das Frauenreferat sowie die Frauenbeauftragte. Diese komplizierte Struktur läßt in vielen Fällen keine wirksame Problemlösung zu.

"Eine Servicestelle für Frauen, wie wir Liberale sie uns vorstellen, sollte Schaltstelle für alle Anliegen von Frauen werden", sagt die Spitzenkandidatin der Liberalen für die Gemeinderatswahl in Graz, Christine Fasser. "Das bedeutet aber auch, daß die nötigen (auch finanziellen Mittel) zur Verfügung stehen."

Fasser möchte mit der Servicestelle für Frauen erreichen, daß Frauen rasch und unbürokratisch Hilfe bekommen. Bei finanziellen, rechtlichen, gesellschaftlichen, aber auch bei Problemen, die Frauen in der Arbeitswelt widerfahren, sollen BeraterInnen zur Stelle sein. Gleichzeitig soll es auch die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung geben.

"Aber wir wissen ja, wie einige Zeitgenossen über die Bildung von Frauen denken: Bei der Eröffnung eines Internet-Cafés für Frauen hat erst kürzlich ein Grazer Gemeinderat die Frage gestellt, ob es überhaupt notwendig sei, daß Frauen derlei Computerkenntnisse erwerben.", ist Fasser empört und meint an diese Adresse lakonisch:
"Man kann dort auch Kochrezepte abspeichern...Grund genug?"

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