VLADYKA : TROTZ STEIGENDEM BETREUUNGSBEDARF SINKENDE NACHMITTAGSNACHFRAGE

Nachmittagsbetreuung in den Kindergärten attraktiver gestalten

St. Pölten (SPI) Obwohl durch die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt und die zunehmende Beschäftigung von Frauen der Bedarf an Kinderbetreuungseinrichtungen am Nachmittag zunimmt, zeichnet sich ein sinkender Besuch in den Kindergärten ab. Deshalb muß die Attraktivität gesteigert und der Zugang zur Nachmittagsbetreuung erleichtert werden, erklärte Dienstag SPÖ-Landtagsabgeordnete Christa Vladyka, die darauf hinwies, daß die entsprechenden Zahlen der Kindergartenabteilung bereits in den nächsten Tagen vorliegen werden. "Obwohl viele Eltern die
Betreuung in den Kindergärten bevorzugen würden, gibt es offensichtlich Probleme, die zu den rückläufigen Besuchszahlen führen. Mit den Tagesmüttern allein ist der Bedarf aber nicht abzudecken, weshalb ein Überdenken der jetzigen Regelungen für die Kindergärten notwendig wird", betonte Vladyka.

Die Landtagsabgeordnete bezeichnete es auch als nicht leicht verständlich, warum vor dem Hintergrund hunderter arbeitsloser Kindergärtnerinnen die endlich arbeiten wollen, seitens der ÖVP immer nur die Tagesmütter forciert werden und damit auch die Wahlfreiheit hinsichtlich der Betreuungsform hintertrieben wird. "Bei dieser Politik bleiben all jene Eltern auf der Strecke, die keine Tagesmutter finden oder wollen und im derzeitigen Nachmittagsangebot in den Kindergärten keine Hilfe bei ihren Betreuungsproblemen finden - was dazu führt, daß entweder die Berufstätigkeit verunmöglicht wird oder die Kinder irgendwo untergebracht werden müssen, was wiederum die Mütter belastet", stellte die SPÖ-Landtagsabgeordnete klar. Die Ungewißheit über eine regelmässige Nachmittagsbetreuung ist nicht nur ein psychisches Problem für die Eltern, sondern angesichts des derzeitigen Arbeitsmarktes auch eine Bedrohung für die Beschäftigung, so Vladyka abschließend.
(Schluß)nk/ns

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