Auer: Frauen in der Arbeitswelt nach wie vor klar benachteiligt

Familie und Haushalt kaum mit Karriere in Einklang zu bringen

St. Pölten, (SPI) - "Obwohl sowohl bei den Schulabgängern mit Matura, als auch bei den Universitätsabsolventen die Frauen gegenüber den Männern klar die Mehrheit haben, ist es nach wie vor so, daß Frauen in einem wesentlich geringerem Ausmaß führende Positionen in den Betrieben und der öffentlichen Verwaltung einnehmen als Männer. Nach wie vor besteht also keine Chancengleichheit zwischen weiblichen und männlichen Berufstätigen", stellt heute die Sozialsprecherin der NÖ-Sozialdemokraten, Labg. Helene Auer fest.****

"Nur wenig mehr als 5 Prozent aller weiblichen Angestellten sind beispielsweise in Führungspositionen in den Betrieben tätig, in der öffentlichen Verwaltung ist der Prozentsatz sogar noch geringer. Bei den Männern sind es 11 Prozent, welche sich in leitenden Positionen befinden. Dabei darf nicht vergessen werden, daß rund 55 Prozent der rund 1,5 Millionen Angestellten Frauen sind, die Karriereleiter ist aber für Männer nach wie vor leichter zu erklettern", betont Auer.

"Die Politik hat daher weiterhin die Aufgabe, die bestehenden Ungleichgewichte aufzuzeigen und durch wirkungsvolle Maßnahmen in der Gesellschaftspolitik und in der Arbeitswelt alles zu tun,
diese Ungleichheiten zu beseitigen. Die laufende Anpassung des Gleichbehandlungsgesetzes, die Durchsetzung des Grundsatzes "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" und die Stärkung und die Ausweitung der Verantwortlichkeit des Frauenministeriums sind hier nur einige Maßnahmen, welche helfen sollten, mehr Gerechtigkeit für die Frauen herzustellen", so Auer abschließend.
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