LH Pröll in Götzendorf:

Klare Absage an Bundesheer-Demontage

St.Pölten (NLK) - "Eine Halbierung des Bundesheeres ist für
uns vollkommen un-diskutabel. Und zwar sowohl im Hinblick auf die Sicherheitssituation in der sensiblen Ostregion, wie auch aus wirtschafts- und arbeitsplatzmarktpolitischen Erwägungen. Ein halbes Heer bedeutet eine ganze Katastrophe!" Das betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute in Anspielung auf die innenpolitische Diskussion und verwies darauf, daß eine derartige Demontage den Verlust von rund 5.000 Arbeitsplätzen in Niederösterreich bedeuten würde. Dazu gebe es nie und nimmer seine Zustimmung. Anlaß für diese Erklärung war anläßlich die Übergabe des Kommandos über die 9. Panzergrenadierbrigade von Brigadier Josef Weingast an Brigadier Wolfgang Jilke in der Götzendorfer Wallenstein-Kaserne. Das Bundesheer habe sich immer wieder als "Helfer in der Not" erwiesen, vor allem auch bei der Hochwasserkatastrophe im ver-gangenen Sommer, bei der die Panzergrenadierbrigade mit 450 Mann als erster Bun-desheerverband den Kampf gegen die Fluten aufgenommen hat. Das Bundesheer beschäftige allein in Niederösterreich rund 7.000 Bedienstete und gebe im Land jähr-lich rund eine halbe Milliarde Schilling aus,
und sichere damit die Existenz hunderter Klein- und
Mittelbetriebe.

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