Alkier: SPÖ-TELEGES-Heinz Knoll konnte nur im SPÖ-Wien so agieren

Wiener Liberale fordern zivil- und strafrechtliche Maßnahmen gegen Teleges-Knoll und Wiener Gemeindebedienstete

Wien (OTS) Nach einer ersten Durchsicht des Teleges-Kontrollamtsberichts gab der stellvertretende Kontrollausschußvorsitzende Wolfgang Alkier heute folgende erste Stellungnahme ab: "Wenn man den Werdegang der Firma Teleges des SPÖ-Kommunalpolitikers und Gablitzer Gemeinderats Heinz Knoll im Kontrollamtsbericht liest, wird klar: Ein
derartiger Aufstieg zu einem Quasi-Auftragsmonopol und zu einem kongenialen Zusammenspiel von Teleges und Magistratsbediensteten, die zu einer massiven Schädigung der Wiener SteuerzahlerInnen führte, war nur unter einer absoluten SPÖ-Mehrheit, unter SPÖ-Stadträten und von der SPÖ eingesetzten Magistratsbediensteten und Spitalsdirektoren denkbar."

Bezeichnend seien auch die bisher angekündigten personellen Maßnahmen. Der relativ "kleine" SPÖ-Gewerkschafter Braun, technischer Direktor der Baumgartner Höhe, werde geopfert, für den ehemaligen Klosterneuburger SPÖ-Stadtrat Pohl, Verwaltungsdirektor des Wilhelminenspitals versuche man weiterhin "Milderungsgründe" zu konstruieren.

Der Schaden für die SteuerzahlerInnen sei weitaus höher, da der Kontrollamtsbericht sich lediglich auf die Jahre 95-97 beziehe und dabei die bisher nachweisbaren Verfehlungen - sofern überhaupt -höchst auftragnehmerfreundlich bewertet wurden.

Alkier: " Bisher hat sich nur StR. Rieder, dessen Ressort ja nur für einen Teil der Teleges-Geschäfte zuständig, "entschuldigt" und von "Sauerei" gesprochen. Nun sind Bürgermeister Häupl und StR Faymann aufgefordert, Stellung zu beziehen und Konsequenzen zu ziehen." Durch zivil- und strafrechtliche Maßnahmen sowohl gegen Heinz Knoll als auch gegen die "beihelfenden" Spitalsdirektoren und Magistratsbediensten müsse getrachtet werden, daß eine möglichst hohe Schadensbegrenzung erfolge, die aus dem Teleges-Ausgleich oder -Konkurs allein nicht zu erreichen sein werde.

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