Grüne Forderung nach gesetzlicher Verankerung von Parteienstellung in Gentechnik-Verfahren.

Weinzinger: "Pioneer-Rückzieher als Erfolg des gemeinsamen Widerstandes."

Wien (OTS) - Nach der Rücknahme des Freisetzungsantrags durch die US-Saatgutfirma Pioneer forderte heute die Grüne Spitzenkandidatin für die NÖ-Landtagswahlen, Brigid Weinzinger, eine möglichst rasche gesetzliche Verankerung des Rechts auf Parteienstellung für Anrainer, Gemeinden und Länder. "NÖ-Landeshauptmann Erwin Pröll muß sich auf Bundesebene für diese rechtliche Absicherung einsetzen, um bei künftigen Anträgen von Genmultis mehr als nur ein informelles und unverbindliches Recht auf Stellungnahme nutzen zu können," so die Grünpolitikerin. "Nur mit einem wirksamen und unmißverständlichen Gentechnikgesetz könne die Genlobby längerfristig daran gehindert werden, in Österreich mit Bt-Mais und ähnlichem Fuß zu fassen," betont Weinzinger weiter.

Als Erfolg des gemeinsamen Widerstands der Grünen, der Umweltschutzorganisationen und der österreichischen Bevölkerung wertet die Grünpolitikerin den Pioneer-Rückzieher. "Der Widerstand der Bürgerinnen und Bürger sowie der Initiatoren des Gentechnikvoksbegehrens hat sich ausgezahlt und die Firma Pioneer zum Einlenken gebracht," betont Weinzinger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Brigid Weinzinger,
Tel.: 0664/33 89 247
Karin Legat, Pressestelle,
Tel.: 01/521 25 - 207 bzw. 0664/380 11 06

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/OTS