Blochberger bei der Grünen Woche in Berlin

Gespräche mit führenden deutschen Agrarpolitikern

St.Pölten (NLK) - Fragen der EU-Osterweiterung, der
zukünftigen EU-Agrarpolitik sowie die Nutzung von Energie aus Biomasse standen im Mittelpunkt der Gespräche, die Landesrat Franz Blochberger zum Wochenende im Rahmen der Grünen Woche in Berlin führte. Blochberger traf dabei mit dem deutschen Landwirtschaftsminister Borchert, den Landwirtschaftsministern aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen, Reinhold Bocklet, Martin Brick, Hans Sklenar und Rolf Jänichen, sowie dem sächsischen Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Hermann Kroll-Schlüter, zusammen.

Blochberger sprach sich dafür aus, daß die Einbindung der osteuropäischen Aspiranten in die EU nicht übers Knie gebrochen werden darf. In den nächsten Jahren müsse es zu einer Stärkung der derzeitigen Grenzregionen in Form einer speziellen Förderung kommen, damit diese bei einer EU-Erweiterung faire Chancen vorfinden.

In der Agrarpolitik gehe es vor allem, so Blochberger, um die Festschreibung und den Ausbau des Umweltprogrammmes, bessere Förderungen für benachteiligte Regionen und Investitionsförderungen für Landwirte. "Die Ziel 5b-Programme und die Sektorplanförderungen sind in Niederösterreich sehr gut angenommen worden. Es wurden bereits fast 1.000 5b-Projekte und
mehr als 120 Sektorplanprojekte bewilligt. Die Investitionen, die dadurch ausgelöst werden, liegen bei nahezu vier Milliarden Schilling. Das sichert tausende Arbeitsplätze im ländlichen Raum", betonte Blochberger.

Weiteres zentrales Anliegen war die Nutzung von Energie aus Biomasse. Blochberger möchte den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieaufkommen in den nächsten Jahren von derzeit rund 17 auf 25 Prozent erhöhen. Die Rahmenbedingungen seien EU-weit allerdings nicht optimal, "in der Energiepolitik wurden Sonntagsreden genug gehalten, nun müssen Montagsfakten folgen." Blochberger möchte deshalb mit dem Mitte Februar in St.Pölten anberaumten Energie-Symposium den Anstoß für neue Impulse geben. "Wir brauchen eine neue Initiative in Richtung erneuerbare
Energien, z.B. in Form einer stärkeren Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Ich bin daher sehr erfreut, daß das internationale Interesse an unserer Energietagung sehr groß ist", sagte Blochberger.

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