Witowetz-Müller: Kinderfreunde gegen Sonntagsöffnung

Kinderfreunde NÖ begrüßen landesweite Unterschriftenaktion gegen die Sonntagsarbeit

St. Pölten (SPI) Unseren Kindern sollen andere Werte vermittelt werden als ein möglichst hemmungsloses Konsumieren von Gütern und Waren und es gibt wahrlich bessere Familienaktivitäten an den Wochenenden, als gemeinsame Einkaufstouren. Dazu kommt noch, daß für jede einkaufende Mutter über kurz oder lang eine arbeitende Mutter in den Geschäften stehen müßte, um sie auch am Sonntag zu bedienen dadurch würde auch deren Familienleben ebenfalls extrem gestört. Die Kinderfreunde sprechen sich deshalb vehement gegen
ein Aufweichen der Sonntagsruhe aus, erklärte die Landesvorsitzende der Niederösterreichischen Kinderfreunde und damit der größten Familienorganisation des Landes, Direktor Traude Witzowetz-Müller, die Samstag die landesweite Unterschriftenaktion von Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger gegen die Sonntagsarbeit begrüßte.

In vielen Bereichen ist es ohnehin unumgänglich sonntags zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur, der sozial- und medizinischen Versorgung oder des Güter- und Personenverkehrs arbeiten zu müssen. Zu Lasten der Arbeitnehmer und zur angeblichen Hebung von Umsätzen die Familien wieder zu Sklaven der Gewinnmaximierung zu machen ist aber klar abzulehnen, stellte die Landesvorsitzende
fest. Die NÖ-Kinderfreunde rufen daher die Niederöstereicherinnen und Niederösterreicher auf, im Interesse ihrer Familien und
Kinder, gegen die Aufweichung der Sonntagsruhe einzutreten und Landeshauptmann Dr. Pröll aufzufordern die Multiplex Verordnung umgehend zurückzunehmen, appellierte Witowetz-Müller abschließend.
(Schluß) nk/ns

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