PIONEER: Wir vertrauen weiterhin auf ein faires behördliches Verfahren

Wien (OTS) - Mit Gelassenheit reagieren die mehr als 100
Mitarbeiter und die Geschäftsführung auf die Blockade des PIONEER-Werksgeländes durch Umweltaktivisten. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Vertretern der Aktivisten betonte Geschäftsführer Dr. Felix Rudolph, daß für PIONEER ein sachlicher Dialog mit allen Betroffenen und die seriöse Information über das geplante Registrierungsverfahren Vorrang hätten. An rechtliche Schritte gegen die Aktivisten sei daher vorläufig nicht gedacht.

Vereinbart wurde, daß die Mitarbeiter von PIONEER das Werk ungehindert verlassen können. Über ein gemeinsames Gespräch mit der zuständigen Ministerin Mag. Barbara Prammer konnte dagegen keine Einigung erzielt werden, so Rudolph. PIONEER werde aber den vom Gesetzgeber vorgesehenen Weg weitergehen. Es ist uns seitens des Ministeriums ein faires Verfahren zugesichert worden. Darauf vertrauen wir auch weiterhin."

Verwundert zeigte sich Rudolph über die gestrigen Aussagen eines der zuständigen Ministerialbeamten, Dr. Alexander Haslberger. Es ist doch sehr merkwürdig, daß ein prüfendes Organ der Behörde schon vorweg seine Meinung über einen Antrag äußert, ohne daß das Verfahren beendet ist. Das österreichische Gentechnikgesetz sieht laut § 39 (2) vor, daß die Behörde dem Antragsteller auferlegen kann, weitere Informationen zur Verbesserung des Antrages zur Verfügung zu stellen. Wenn uns diese Auflagen mitgeteilt werden, werden wir sie selbstverständlich nach Möglichkeit erfüllen. Diese Mitteilung erwarten wir allerdings in schriftlicher Form und nicht über die Medien," so Rudolph weiter.

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