Stellungnahme des PTA-Vorstandes:

Wien (OTS) - Der Vorstand der PTA teilt zum heutigen Bericht in "Täglich Alles" betreffend "Prämienstreit bei der Post: Betriebsrat klagt Vorstand" mit, daß es sich bei besagten Prämienzahlungen nicht um wohlerworbene Rechte, sondern um jährlich mit dem Zentralausschuß zu verhandelnde Zulagenbestandteile handelt. Trotz intensiver Bemühung des Vorstandes konnte mit der Personalvertretung hinsichtlich Prämienumfang und Prämienhöhe im Jahr 1997 leider keine Einigung erzielt werden.

Die Unternehmensleitung hat bei der Ausbezahlung allerdings großes Augenmerk darauf gelegt, daß von der Prämienregelung alle Personengruppen erfaßt wurden, die eine tatsächliche Mehrbelastung zu tragen hatten, wie beispielsweise Brief- und Paketzusteller, Umleitungskräfte und Bedienstete auf Kleinpostämtern. Hingegen wurden gegenüber den Vorjahren aufgrund der angespannten Finanzsituation Beamte und Angestellte, die lediglich Schreibtischtätigkeit verrichten, von dieser Zulage ausgenommen.

Zum Vorwurf der Prämienzahlung an den Vorstand ist festzuhalten, daß alle PTA-Vorstandsmitglieder dem neuen ÖIAG-Schema angepaßte Vorstandsverträge erhalten haben, die eine volle Ausbezahlung des jeweiligen Vorstandsbezuges nur bei Erreichen vorher fixierter Ziele vorsehen. Diese Ziele werden jährlich mit dem dafür zuständigen Aufsichtsratspräsidium vereinbart und betrafen im ersten Jahr unter anderem das Erreichen der Vorgaben des Businessplanes, die extrem rasche Erstellung der Eröffnungsbilanz, die erfolgreiche Ausgliederung der Mobilfunkaktivitäten und anderes mehr.

Da die Arbeitnehmervertreter an den Aufsichtsratssitzungen teilnehmen, ist die Aussage von Gewerkschaftsseite, daß die Unternehmensziele nicht bekannt sind, unverständlich. Im Gegenteil werden die Ziele mit den Personalvertretern erarbeitet und abgestimmt. Gegenstimmen im Aufsichtsrat sind bisher nicht erfolgt.

Oberstes Ziel ist zweifelsohne die wirtschaftliche Absicherung der PTA-Arbeitsplätze durch hohe Wettbewerbskraft und Ertragsstärke in allen Unternehmensbereichen.

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