Lugger: Einem soll für strengere Kontrollen der Ökopunkte - Abbuchung in anderen Bundesländern sorgen

Teilweise laxe Kontrollpraxis in übrigen Bundesländern kann

Innnsbruck (OTS) - zu einer höheren Anzahl von Transitfahrten durch Tirol führen Verlängerung der Übergangsfrist bis 31. März ist erfreulich

Verkehrslandesrat Dr. Johannes Lugger zeigte
sich heute erfreut über die Verlängerung der Übergangsfrist für eine endgültige Einführung des elektronischen Ökopunktesystems. Durch die Möglichkeit, die bisherige händische Abbuchung bis Ende März beizubehalten, sei eine seiner Forderungen, die darauf abgezielt habe, das drohende Transitchaos zumindest teilweise abzuwenden, erfüllt worden.

Diese Maßnahme sei deshalb von enormer Bedeutung, da das Ökopunktesystem die einzige verbleibene Handhabe sei, um den ausufernden Transitverkehr zumindest ansatzweise unter Kontrolle zu halten. Lugger erinnerte in diesem Zusammenhang an die Tatsache, daß Tirol einen Anteil von 70 - 80 % am Gesamtvolumen des ökopunktepflichtigen Verkehrs, der auf österreichischem Staatsgebiet zu verzeichnen sei, aufweise. Angesichts dessen garantiere er, daß die nunmehr länger mögliche konventionelle Kontrolle durch die Tiroler Gendarmerie lückenlos durchgeführt werde.

Gleichzeitig forderte Lugger Verkehrsminister Einem auf, den Schlendrian, der sich in anderen Bundesländern bei der Kontrolle der Ökopunkte eingeschlichen habe, sofort abzustellen. Durch diese Praxis der überaus laxen Kontrolle werde das System, auch zum Nachteil Tirols, unterlaufen. Es sei nämlich zu befürchten, daß sich manche LKW dadurch Punkte "ersparen" würden, um sie dann für zusätzliche Fahrten durch Tirol zu verwenden. Da diese Befürchtung einen realen Hintergrund aufweise, werde er, Lugger, auf dem Weg einer genauen Kontrolle der Zählstellen überwachen, ob Einem dieser Aufforderung nachkomme oder ob in Tirol tatsächlich mehr Transitfahrten zu verzeichnen seien.

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LR Dr. Johannes Lugger

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