Bauer: Freisetzung von Gen-Mais in Niederösterreich wird immer unwahrscheinlicher

Bevölkerung und Politik konnte mit konsequenter Haltung viel erreichen

St. Pölten, (SPI) - "Angesichts der derzeitigen Diskussion in der Öffentlichkeit darf davon ausgegangen werden, daß es in Niederösterreich zu keiner Freisetzung von genmanipulierten Pflanzen - im konkreten Fall betreffend des Antrages der Firma Pioneer zur Freisetzung von genmanipulierten Mais - kommen wird. Bevölkerung und Politik haben hier mit ihrer konsequenten Haltung viel für unser Land erreicht, Niederösterreich wird als wichtigstes Agrarland der Republik seine Vorbildrolle als
Ökoregion in Österreich behaupten", stellt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Dr. Hannes Bauer, zur Gentechnik-Diskussion in Niederösterreich fest.****

Die Bewirtschaftung der Betriebe in nachvollziehbaren und kontrollierbaren Kreisläufen unter Verzicht auf die Anwendung von Gentechnik ist daher für Niederösterreich weiter anzustreben um somit die ökologisch wertvollen Regionen Niederösterreichs zu bewahren. "Ich gehe daher davon aus, daß eine Ablehnung des Freisetzungsantrages durch Gesundheitsministerin Prammer erfolgt
und somit mögliche Gefahren für Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden", so Bauer weiter.

"Weiters sollte Niederösterreich dem von den Konsumenten vorgegebenen Trend folgen und den Weg einer qualitativ
hochwertigen und ökologisch verträglichen Landwirtschaft weiter verfolgen. Eine hoch industrialisierte Landwirtschaft entspricht weder den Bedürfnissen der Bevölkerung, noch ist sie aus geographischen und strukturellen Gegebenheiten wettbewerbsfähig. Wir Sozialdemokraten sind jedenfalls erfreut, daß es in Sachen Gentechnik ein solch positive Emotionalisierung der Bevölkerung gibt, die schließlich, wie ich hoffe, die für Niederösterreich vorteilhaftere Entscheidung, nämlich das Verbot der Freisetzungsversuche, bringen wird", so Bauer abschließend. (Schluß) fa

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