Utl.: Blochberger: Verhandlungen im Schweinekonflikt laufen

St.Pölten (NLK) - Im österreichweiten Schweinekonflikt wird
seit heute vormittag verhandelt. Wie Landesrat Franz Blochberger mitteilte, haben sich Vertreter der Agrarmarkt Austria (AMA), der Schweinebörsen der Bundesländer, der Fleischer- und Schlachtbetriebe sowie der Wirtschaftskammer an einen Tisch
gesetzt, um einen Kompromiß zu finden. "Es hat wenig Sinn, sich weiter zu bekriegen, wir wollen eine für alle Seiten akzeptable Lösung", betonte Blochberger.

Vor allem die Handelsketten seien aufgefordert, einen Kompromiß mitzutragen. Der Handel versuche sich durch Billigstpreise an den Bauern schadlos zu halten. Bei dem derzeitigen Preis, den die
Bauern für ihre Schweine erhalten, sei die Produktion kaum noch rentabel.

"Die öffentliche Hand, d.h. Bund oder Land, wird in diesem Konflikt aber sicher nicht zur Kasse gebeten werden. Die
Differenzen zwischen Bauern und Fleischern müssen über den Preis geregelt werden, geringfügige Erhöhungen für den Konsumenten wer-den notwendig sein. Auf jeden Fall müssen wir rasch eine Lösung finden, da es sonst zu einer Blockade seitens der Bauern kommt.
Dies wiederum würde dazu führen, daß ausländisches Fleisch auf den Markt kommt", so Blochberger.

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