Greenpeace: Pioneer soll Behörden nicht an der Nase herumführen

Neue Freisetzungsstandorte machen neuen Antrag nötig

Wien (OTS) - Greenpeace fordert Pioneer heute eindringlich auf,
die österreichischen Behörden, allen voran Ministerin Prammer, nicht länger an der Nase herumzuführen. Nachdem fünf von zehn Bauern bereits abgesprungen sind und ihre Felder nicht mehr für Pioneers Gentech-Mais Versuche zur Verfügung stellen, möchte Pioneer nun offenbar andere Bauern in Kärnten und der Steiermark nachnominieren. "Diese Vorgangsweise ist völlig inakzeptabel. Neue Freisetzungsstandorte erfordern selbstverständlich einen neuen Antrag, da es aus ökologischer Sicht von großer Bedeutung ist, wo und in welchen Ökosystemen Gentech-Mais freigesetzt werden soll", so Greenpeace-Expertin Susanne Fromwald. "Sollte es dadurch zu zeitlichen Verzögerungen für Pioneers Freisetzungspläne kommen, so hat sich das Pioneer selbst und vorallem seiner Überrumpelungstaktik den Bauern gegenüber zuzuschreiben. Wir fordern Ministerin Prammer auf, hier ganz klar auf einem neuen Antrag und einem neuen Prüfungsverfahren zu bestehen. Desweiteren fordert Greenpeace von Minister Molterer, endlich aktiv zu werden und sich schützend vor die überwiegende Mehrheit der österreichischen Bauern zu stellen, die gentechnische Großexperimente in der Landwirtschaft ablehnen.

Weitere Informationen: Mag. Susanne Fromwald: 01 / 713 00 31 - 24 oder 0664 / 33 86 503 Matthias Schickhofer: 01 / 713 00 31 - 44 Bettina Tasser: 01 / 713 00 31 - 29

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