Schweinezuchtverband schröpft Bauern und Handel um 100 Mio

Schweinebörse gehört sofort privatisiert !

St. Pölten (OTS) - Die gestrigen Demonstrationen einiger Schweinebauern vor Schlachthöfen waren vom Schweinezuchtverband deshalb organisiert, um vom wahren Skandal abzulenken, sagte der Agrarsprecher und Landtags kandidat des Liberalen Forums Niederösterreich, Ing. Rudolf Reisenberger. Der Schweinezuchtverband kassiert von Bauern und vom Handel durch leichte Vermittlungstätigkeit über Ferkelring und Schlachtbörse etwa 80 bis 100 Mio im Jahr. Dies aber nur mit einer Handvoll Angestellten, die noch dazu zum Teil aus EU-Geldern bezahlt werden, so Reisenberger. Da sowohl Landwirte und Viehhandel unter dem Druck der Handelsketten äußerst knapp (im Groschenbereich) kalkulieren müssen, ist dieses "Körberlgeld" für eine eigentliche Serviceleistung nicht akzeptabel. Anstatt Bauern und Handel wegen einer Manipulationsgebühr von 40 Groschen/kg Fleisch gegeneinander auszuspielen, sollten die Verantwortlichen die Verwendung der Vermittlungsgelder belegen, sagte der liberale Agrarfachmann. Es kann nicht sein, daß sich Vereine und Verbände auf Kosten der Wirtschaft und der Landwirtschaft bereichern, findet Reisenberger. Jeder Private kann diese Schweinevermittlung zu einem Bruchteil der derzeitigen Kosten durchführen, schließt
der liberale Landwirtschaftssprecher.

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