"Trotz neuem Optimismus viele alte Sorgen"

WKÖ-Vizepräsidentin Gürtler bei Eröffnung des ÖHV-Kongresses "Das unternehmerische Umfeld muß verbessert werden"

Wien (PWK) - ACHTUNG: S P E R R F R I S T 14:00 UHR ****

Von der allgemein verbesserten wirtschaftlichen Ausgangslage könnte auch die Hotellerie profitieren. Die Auslastung rund um die Weihnachtsfeiertage war äußerst zufriedenstellend und läßt ein Umsatzplus von rund zwei Prozent erwarten. Auch die Buchungslage für Februar und März scheint zufriedenstellend. "Das alles zusammen hebt natürlich die Stimmung bei den Unternehmern, was auch dem Gast direkt zugute kommt", erklärte die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, Dkfm. Elisabeth Gürtler, Dienstag anläßlich der Eröffnung des ÖHV-Kongresses in Bad Hofgastein. Die Tourismustagung steht unter dem Motto "Wendezeit - im Namen des Gastes".

Bei den für die Branche ungünstigen Rahmenbedingungen hat sich im abgelaufenen Jahr wenig zum Besseren verändert. Die von der Wirtschaft geforderte "Tourismusmilliarde" wurde leider noch immer nicht realisiert. Allerdings ist das Wirtschaftsministerium nun gemeinsam mit der Wirtschaftskammer bereit, Direkt-Marketingaktionen der Hotellerie im Ausland mit bis zu 70 Prozent der Kosten zu unterstützen. Das Volumen dieser Aktion ist mit ca. 50 Millionen Schilling begrenzt und soll von der "Exportförderungsmilliarde" abgezweigt werden. Die Richtlinien dazu werden, wie Gürtler sagte, voraussichtlich bis Mitte Februar d.J. vorliegen.

"Redimensioniert" wurde das Förderungswesen für den Tourismus. Das heißt: es ist insgesamt einfach weniger geworden, stellte Gürtler fest. Nur durch den enormen Einsatz der Bundessektion Tourismus unter Obmann Hansjörg Kröll blieb mit der Österreichischen Hotel- und Fremdenverkehrstreuhand (ÖHT) die wichtigste Institution erhalten. Sie wurde zur "Restrukturierungsbank".

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