Junges Publikum entdeckt NÖ Landesbibliothek

17 Prozent der Leser sind jünger als 20 Jahre

St.Pölten (NLK) - Mit der Übersiedlung der NÖ Landesbibliothek ins neue Haus im St.Pöltner Kulturbezirk ist auch eine Verjüngung des Leserpublikums verbunden. Während die Bibliothek an ihrem früheren Standort in der Wiener Teinfaltstraße kaum je einen Schüler zu Gesicht bekam, gehören jetzt ganze Schulklassen zum täglichen Erscheinungsbild der Bibliothek. Wie einer ersten Bilanz vom Eröffnungstag 1. Oktober 1997 bis zum Jahresende zu entnehmen ist, sind 17 Prozent aller 513 Personen, die einen Entlehnausweis gelöst haben, jünger als 20 Jahre. Es handelt sich dabei um Schüler aus der Stadt St.Pölten selbst sowie aus den Orten des niederösterreichischen Zentralraumes wie Türnitz, Wieselburg, Lilienfeld etc. In den ersten drei Monaten wurden 36 Schulklassen durch das Haus geführt, davon 27 Oberstufenklassen. Aus ihren Reihen kamen die meisten jugendlichen Leser, für die sich das Bibliotheksangebot schlagartig verbessert hat. Die Altersgruppe zwischen 20 und 40 Jahren ist mit 45 Prozent vertreten, älter als 40 Jahre sind 37 Prozent. Die Benützer sind fast durchwegs Niederösterreicher, nur wenige Wiener haben bisher den Weg nach St.Pölten gefunden.

"Wir haben im neuen Haus Entlehnausweise eingeführt, da wir die Benützer wegen der maschinellen Entlehnverbuchung jetzt elektronisch erfassen müssen", berichtet Bibliotheksdirektor
Hofrat Dr. Gebhard König. Er zeigt sich erfreut darüber, daß jetzt schon pro Tag durchschnittlich 41 Benützer registriert wurden. Damit hat man schon fast jene 48 Benützer erreicht, die zuletzt in Wien im Tagesschnitt registriert wurden. Mit der Abrufbarkeit des Bibliothekskataloges via Internet ab Mitte Februar wird sich die Zahl der Benützer noch um einiges erhöhen. Denn in Hinkunft wird man sich Bücher aus der Landesbibliothek auch nach Hause schicken lassen können, wenn man einmal persönlich einen Entlehnausweis gelöst und dabei seine Identität bekanntgegeben hat.

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