Vignette für körperbehinderte Kraftfahrer wird auch rückvergütet Der ARBÖ ist bei der Abwicklung behilflich

Wien (ARBÖ) - Wie der ARBÖ bereits mehrfach berichtete,
erhalten körperbehinderte Personen, auf die ein Kraftfahrzeug (Pkw oder Kombi) zugelassen ist, ab heuer die Mautvignette gratis von ihrem zuständigen Bundessozialamt ausgehändigt.
Voraussetzung dafür ist ein Behindertenpaß gemäß Paragraph 40 des Bundesbehindertengesetz, der eine der drei folgenden Eintragungen besitzt:

  • dauernde starke Gehbehinderung, oder
  • Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel

wegen dauernder Gesundheitsschädigung, oder
- Blindheit.

Kann ein körperbehinderter Fahrzeugbesitzer trotz rechtzeitiger Beantragung seines Behindertenpasses (und/oder der Eintragung) die Mautvignette für das Jahr 1998 nicht mehr rechtzeitig erhalten, gibt es ebenfalls eine Lösung:

In diesem Fall kann die Vignette käuflich erworben und anschließend bei der ÖSAG die Rückvergütung des Vignettenpreises beantragt werden. Der ARBÖ ist bei Beantragung und Weiterleitung
an die ÖSAG wie bisher gerne behilflich.

Solch einem Antrag müssen beigelegt werden:

  • Kopie des Behindertenpasses mit der entsprechenden Eintragung
  • Kopie des Zulassungsscheines
  • Vignettenquittung der für 1998 erworbenen Vignette
  • Originalbestätigung des Bundessozialamtes, daß die Übersendung

der Vignette nicht mehr rechtzeitig erfolgen konnte.

Achtung: Der ARBÖ weist gleichzeitig darauf hin, daß die - rote - Jahresvignette 1997 noch bis Ende Jänner 1998 gültig ist! In den meisten Fällen benötigt man daher erst ab dem 1. Februar 1998 die neue - gelbe - Vignette für 1998.

Der ARBÖ-Behindertenberater Roland Hirtel steht auch jederzeit gerne unter der Telefonnummer 0664/ 30 33 741 für Auskünfte zur Verfügung.

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