Roter Sonnenhut hält Sportler fit Zwei Studien beweisen reduzierte Infektionsgefahr

Wien (OTS) - Univ.Prof. Dr. Norbert Bachl, Vorstand des Instituts für Sportmedizin warnt Wintersportler vor Erkältungen und Grippe. Denn so wie das Immunsystem von Leistungssportlern durch die enorme körperliche Belastung häufig überfordert ist, kann eine übermäßige Anstrengung von Hobbysportlern im Skiurlaub vor allem dann, wenn diese ungenügend konditionell vorbereitet sind, zu Infekten bzw. Infektionen der oberen Atemwege führen. Neben regelmäßigem Training empfiehlt Bachl aufgrund einer eigenen und einer deutschen Studie die Einnahme von Echinacin.

Erkältungen und grippale Infekte zur falschen Zeit kosten Leistungssportlern die Goldmedaille und Hobbyathleten die langgeplanten Ski-Urlaubstage. Der Preßsaft des Roten Sonnenhuts (Echinacea Purpurea) schafft hier Abhilfe - er stärkt die körpereigene Abwehr. Das bestätigen zwei aktuelle Studien. Denn es ist bekannt, daß das Immunsystem von Sportlern doppelt gefährdet ist. Bei Leistungssportlern wird es einerseits durch die enorme Trainings-und Wettkampfbelastung geschwächt. Dazu kommt andererseits, daß während der Trainings- oder Wettkampfbelastungen 80 bis 160 Liter Luft pro Minute ein- und ausgeatmet werden (bei normalem Atmen sind es fünf bis acht Liter). Dadurch vervielfacht sich natürlich auch die Belastung der Atmungsorgane mit Viren und Bakterien, die in der Atemluft zwangsläufig vorhanden sind. Diese Erreger-Attacke befällt auch den Hobbysportler, der seinen Skiurlaub zusätzlich meistens schlecht oder gar nicht trainiert antritt. Ist sein Immunsystem dann schon durch vorhergehenden Dauerstreß, falsche Ernährung, Lärm und Abgase geschwächt, kann sich sein Körper kaum gegen die Infektionsgefahr wehren.

Nach Behandlung keine Grippeausfälle mehr

Bachl, der auch als Präsident der Europäischen Gesellschaft für Sportmedizin fungiert, untersuchte daher 22 Sportler auf die Wirksamkeit des Roten Sonnenhuts. Erkrankten diese nämlich in vergangenen Wintersaisonen durchschnittlich zweimal an grippalen Infekten, sank dieser Durchschnitt nach der regelmäßigen Einnahme von Echinacin auf unter einmal pro Person. In Deutschland führte eine gleich angelegte Studie zum selben Ergebnis.

Prof. Aloys Berg von der Universität Freiburg hatte dort 30 Tage lang 48 Hochleistungssportler beobachtet. 16 Sportlern verabreichte er dabei regelmäßig Echinacin, 16 ein Magnesium- und weiteren 16 ein Placebo-Präparat. Innerhalb des Beobachtungszeitraumes fielen acht Sportler insgesamt 37 Trainingstage durch Infektionen der oberen Atemwege aus. Dabei entfielen 24 Tage auf vier Sportler der Placebogruppe und 13 Tage auf vier Sportler der Magnesiumgruppe. Nur die mit Echinacin behandelte Gruppe blieb infektfrei: Hier wurden keinerlei Erkältungs- oder Grippetage registriert.

Bachl: "Gerade bei Wintersportlern, wie die untersuchten Skilangläufer, die oft bei tiefen Temperaturen und ungünstigen Witterungsverhältnissen mehrere Stunden im Freien trainieren müssen, können Infektionen durch die regelmäßige Echinacin-Einnahme deutlich reduziert werden." Er empfiehlt das Präparat aber auch allen Hobby-Sportlern und Skifahrern. Denn diese versäumten meistens, vor dem Skiurlaub ihr Immunsystem durch regelmäßiges Training zu stärken. Die körpereigene Abwehrkraft erhöht sich auch, so Bachl, durch regelmäßiges, moderates Training, Sauna und die richtige Ernährung mit den wesentlichen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

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