Präs. LAbg. Gumpinger: SPÖ-Steuermodell ist familienfeindlich

Wien (OTS) - Die SPÖ beweist mit ihrem Steuermodell wieder einmal ihre Familieninkompetenz und daß sie den Entscheid des Verfassungsgerichtshofes nicht verstanden hat, stellte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Mag. Otto Gumpinger fest.

Der Vorschlag vorrangig Einkindfamilien massiv zu fördern ist so absurd, daß man nur hoffen kann, daß dieser nur aus verhandlungstaktischen Gründen gemacht wurde. Bekanntlich sind gerade Mehrkindfamilien in Österreich besonders von Armut bedroht.

Für den Familienbund ist es äußerst bedenklich, daß die SPÖ Familienpolitik offensichtlich weiterhin als ideologische Spielwiese betrachtet und dabei die wahren Bedürfnisse von Familien vergißt. Gumpinger warnte in diesem Zusammenhang abermals davor, Steuergerechtigkeit für Familien mit Familienförderung zu vermischen. Familienbeihilfe, die aus dem Familienlastenausgleichsfonds finanziert werde, habe nichts mit der Diskussion über steuerliche Maßnahmen, die Familien jahrelang vorenthalten wurden zu tun. Die Steuerreform dürfe daher keinesfalls aus dem Familienlastenausgleichsfonds bezahlt werden. Positiv bewertet Gumpinger hingegen Bestrebungen die Familienbeihilfe zu valorisieren.

Der Familienbund könne sich auch vorstellen, so Gumpinger weiter, daß bei den Kinderabsetzbeträgen eine Altersstaffel und gleichzeitig bei der Familienbeihilfe eine Mehrkindstaffel eingezogen werde.

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