Mödlinger Theater unter neuer Leitung

Bruno Max stellte neues Programm vor

St.Pölten (NLK) - Im Zeichen des chinesischen Drachens steht ab sofort das Stadt-theater Mödling. Mit dem neuen Leiter Bruno Max geht das traditionsreiche Theater in eine neue Ära, die ein erneuertes Erscheinungsbild und vor allem ein neues, umfang-
reiches Programm mit sich bringt. Der neubestellte Theaterleiter Bruno Max, der auch für das "Theater zum Fürchten" in Wien verantwortlich zeichnet, hat sich verpflichtet, das eben erst renovierte Haus - mit dem chinesischen Drachen als Logo -zeitgemäß und erfolgversprechend zu bespielen.

Der 1962 in Salzburg geborene Regisseur studierte am Reinhardtseminar und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und absolvierte eine komplette Schauspielausbildung. Er studierte Regie und Inszenierung und wurde bereits wäh-rend seines Studiums als Regieassistent und für kleinere Theaterrollen ans Burgthea-ter verpflichtet. Er war unter anderem auch Assistent von Otto Schenk, Hans Holl-mann und anderen. 1986 begann er, eine
freie Gruppe unter dem Titel "Theater zum Fürchten" in Wien aufzubauen, 1987 gründete er auch gleichnamige Festspiele im Schloß Liechtenstein. An großen Bühnen gab es erfolgreiche Gastinszenierungen. Für Funk und Fernsehen war Bruno Max ebenfalls tätig.

Der neue Leiter des Mödlinger Theaters legte bereits einige Projekte vor. Für 7. März ist die Premiere von Shakespeares "Richard III." vorgesehen. Die weiteren Pro-duktionen: "Glückliche Tage" von Samuel Beckett Ende April, "Nächstes Jahr, gleiche Zeit" von Bernard Slade (ab Mitte Mai), "Lieder zum Fürchten" (ab Ende Mai), "Rashomon" von einem japanischen Autorenduo (ab Ende Mai) sowie "Das Gastmahl" von Plato (Termin noch nicht feststehend).
Die Arbeit von Bruno Max wurde bisher positiv zustimmend bis enthusiastisch in der Presse beurteilt.

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