Weichmacher in Babyspielzeug:

Deutsche Prüfinstitute bezweifeln Greenpeace-Untersuchung

Wien (OTS) - Drei unabhängige deutsche Institute konnten in aktuellen Untersuchungen die Greenpeace-Behauptungen über Weichmacher in Babyspielzeug nicht bestätigen. Der TÜV Rheinland, die (auch von der EU-Kommission akkreditierte) Landesgewerbeanstalt Bayern und das zertifizierte chemische Untersuchungsinstitut Dr. Budde (Darmstadt) kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, daß eine Freisetzung von Weichmachern aus dem Spielzeug nicht nachweisbar ist, heißt es in einer Presseerklärung des Deutschen Verbandes der Spielwaren-Industrie. "Damit ist den Angriffen von Greenpeace gegen die Sicherheit von Spielzeugen der Boden entzogen", betont die deutsche Spielwarenindustrie und fordert Greenpeace (erneuert) auf, ihre Prüfberichte offenzulegen: "Solange Greenpeace keine Auskünfte darüber gibt, wie die falschen Ergebnisse zustande gekommen sind, muß davon ausgegangen werden, daß Greenpeace bewußt falsche Informationen veröffentlicht hat."

"In unseren Untersuchungsproben lag die Menge der Weichmacher unter der Bestimmungsgrenze. Unsere Werte weichen damit von der Greenpeace-Untersuchung ab. Wir sehen aufgrund unserer Erkenntnisse keinerlei Anlaß zur Panikmache", so Dr. Karl Sander, Leiter der Gruppe Umwelt- und Produktanalyse des TÜV Rheinland. 50 Babyspielsachen wurden von den drei Instituten insgesamt untersucht. Geprüft wurde gemäß Empfehlung des deutschen Bundesinstitutes für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV). Dessen Sprecherin, Irene Lukassowitz, wird von deutschen Medien zitiert: "Die in den meisten Fällen von Greenpeace angewandte Methode ist für die Bestimmung von Phthalaten (Weichmachern) ungeeignet."

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