Vladyka: Niederösterreich muß versäumte Förderungsmittel aus der Kindergartenmilliarde sofort nachreichen

Noch immer leiden tausende Frauen unter der konservativen VP-Familienpolitik

St. Pölten, (SPI) - "Das ist schon nicht mehr fahrlässig - daß muß man schon als skandalös bezeichnen. Nachdem gestern Frauenministerin Barbara Prammer eindeutig Niederösterreich als eines der Bundesländer ´enttarnt´ hat, welches Förderungsgelder aus der Kindergartenmilliarde brach liegen läßt, während weiter ein Mangel an Kindergartenplätzen und Betreuungsplätzen besteht und tausende Frauen die Chance auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Babypause verwehrt wird, üben sich konservative Politiker wie Pröll und Prokop in Problemverleugnung und Gesundbeten. Unzählige Anträge von Gemeinden und Betreuungsinitiativen um Förderungsmittel sind in der zuständigen Abteilung der Landesregierung in den letzten Monaten eingetroffen
- und sind vielfach aus Formalgründen bzw. einer politisch orientierten Entscheidungsfindung abgelehnt worden", übt SP-Abgeordnete Christa Vladyka harte Kritik an den verantwortlichen Politikern LH Erwin Pröll und LHStv. Liese Prokop.****

"Anstatt der Verbreitung von Jubelmeldungen und der politisch motivierten Verleugnung des Mangels an Kinderbetreuungsplätzen sollten sich die verantwortlichen Landespolitiker die Schelte von Frauenministerin Prammer zu Herzen nehmen und die Niederösterreich noch zustehenden Mittel raschest einfordern. Nicht nur werden in Niederösterreich immer mehr Frauen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt, auch die Einkommenssituation ihrer Familien verschlechtert sich damit nicht unerheblich. Eine weitere Prolongierung eines konservativen Kulturkampfes auf dem Rücken der Frauen und die ausschließliche, weil politisch gewollte Protegierung der Tagesmütter werden wir Sozialdemokraten angesichts der weiter angespannten Situation bei den Kinderbetreuungseinrichtungen nicht hinnehmen", stellt Vladyka abschließend klar.
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