Pioneer: "Gentechnik-Debatte muß durch sachliche Information bestimmt sein" Dr. Felix Rudolph, Sprecher der Pioneer Saaten Ges.m.b.H., erläutert die Vorgangsweise des Freisetzungsverfahrens

Wien (OTS) - Klare und sachliche Information über das von Pioneer beantragte Freisetzungsverfahren für gentechnisch verbesserten Mais verlangt Pioneer-Sprecher Dr. Felix Rudolph als notwendige Diskussionsgrundlage in der laufenden Gentechnik-Debatte. "Wir haben großes Interesse an einer möglichst transparenten und streng kontrollierten Vorgangsweise. Das Ministerium muß nun den nächsten Schritt setzen."

Das Bundesministerium für Konsumentenschutz hat nach der Antragstellung am 19. Dezember 1997 drei Monate Zeit, den Antrag von Pioneer zu überprüfen. Erst nach einer Bewilligung des Antrages können die gesetzlich vorgeschriebenen Freilandtests durchgeführt werden. Diese haben die Aufgabe, den gentechnisch verbesserten Mais unter heimischen Bedingungen kontrolliert zu prüfen. Die dafür vorgesehenen Standorte werden daher frühestens Mitte März 1998 mit einer möglichen Freisetzung konfrontiert sein.

Damit beginnt ein mehrjähriges Registrierungsverfahren, welches eine Beurteilung nach österreichischem Recht unter strengster Kontrolle der österreichischen Behörden sichert. Da eine Aussaat nur im Frühjahr möglich ist, hat Pioneer unter Beachtung aller gesetzlichen Fristen diesen Termin gewählt - das garantiert ein unmißverständliches und nachvollziehbares Vorgehen.

"Pioneer erfüllt selbstverständlich präzise alle gesetzlich verlangten Auflagen", so Rudolph weiter. "Aufgrund dieses ausführlichen Verfahrens wird es selbst bei positiver Abwicklung noch Jahre dauern, bis gentechnisch verbesserter Mais am österreichischen Markt erhältlich ist."

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