Prokop: AMS-Gelder dürfen für NÖ nicht gekürzt werden

Niederösterreich, 30.12.97 (NÖI) "Die vorgesehene Kürzung der Gelder für die aktive Arbeitsmarktförderung um 113 Millionen in Niederösterreich im nächsten Jahr ist absolut inakzeptabl. Dadurch wird die bisher gute Arbeit von Arbeitsmarktservice und Land Niederösterreich massiv in Frage gestellt", reagiert LH-Stv. Liese Prokop auf die Präsentation des Budgets des Arbeitsmarktservice für 1998.***

Nach den Plänen des AMS soll das Budget für die aktive Arbeitsmarktförderung gegenüber 1997 um 113 Millionen, das sind 9% gekürzt werden. Ingesamt sollen 1998 in 6 Bundesländern mehr Geldmittel für Beratung, Schulung und Beschäftigungsprojekte zur Verfügung gestellt werden; lediglich für die Steiermark, für Oberösterreich und für Niederösterreich sind Kürzungen der Fördergelder vorgesehen.

Die Arbeitslosenquote liegt in Niederösterreich 1997 mit 6,8%
um 0,2% unter der österreichweiten Rate von 7,0%. Die Beschäftigung ist in Niederösterreich im Jahresmittel gegenüber dem Vorjahr um 1% auf rund 500.000 Beschäftigte gestiegen.

"Wir wollen auch 1998 unseren Kurs einer offensiven und aktiven Arbeitsmarktpolitik fortsetzen und sind dabei an einer Weiterführung der guten Kooperation mit dem Arbeitsmarktservice sehr interessiert. Das Land wird seine eigenen Mittel für die Arbeitsmarktförderung 1998 keinesfalls reduzieren", zeigt Prokop kein Verständnis für die Einsparungspläne auf Bundesebene.

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