Greenpeace: Prammer muß Freisetzungsantrag für Gentech-Mais ablehnen Umweltschutzorganisation kündigt friedlichen Widerstand bei Freisetzungen an

Wien (OTS) - Greenpeace fordert Konsumentenschutzministerin
Prammer heute auf, den Freisetzungsantrag für genmanipulierten Bt-Mais der Firma Pioneer Hi-Bred abzulehnen. "Es kann nicht angehen, daß sich Österreich auf europäischer Ebene gegen Bt-Mais von Novartis ausspricht und dann womöglich Freisetzungen von Pioneer Bt-Mais genehmigt.", sagt Greenpeace Gentechnik-Expertin Susanne Fromwald.

Greenpeace fordert ein striktes Verbot jeglicher Freisetzungen solange dafür keine verbindlichen Haftungsregelungen vorliegen. Im nächsten parlamentarischen Sonderausschuß am 13. Jänner wird die Haftungsfrage behandelt. Dabei wird sich zeigen, wie ernst ÖVP und SPÖ die Anliegen der Unterzeichner des Gentechnikvolksbegehrens wirklich nehmen.

Darüber hinaus drängt Greenpeace auf eine unverzügliche Novellierung des Gentechnikgesetzes, das unter anderem eine verbesserte Bürgerbeteiligung bei Zulassungsverfahren vorsieht.

Die Umweltschutzorganisation kündigt friedlichen Widerstand gegen geplante Freisetzungen an. "Die Freisetzung von Bt-Mais birgt unabschätzbare ökologische Risken. Gemeinsam mit der betroffenen Bevölkerung in den zehn Standorten werden wir im Sinne der österreichischen Konsumenten und Bauern aktiv werden, um die Freisetzung von Gentech-Mais zu verhindern.", sagt Fromwald.

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