Klupper begrüßt Forderung Prölls für mehr Grenzgendarmen

Niederösterreich, 27.12.1997 ( NÖI)"Trotz Vereinbarungen und Versprechungen seitens des Innenministeriums, daß Niederösterreich genügend Beamte für die Grenzsicherung bekommt, fehlen noch immer zahlreiche Dienstposten. Nach dem Schengener Abkommen sind 870 Beamte an unseren Grenzen zu stationieren. Derzeit haben wir aber nur 490 Bedienstete. Mit Jahresbeginn kommen zwar 150 weitere
Beamte hinzu. Von dieser im Zusammenhang mit dem Schengener
Abkommen notwendigen Zahl sind wir aber noch sehr weit entfernt.
Es fehlen nach wie vor 250 Exekutivbeamte", unterstützt der Sicherheitssprecher der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Hans Klupper, die kürzlich von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll aufgestellte Forderung nach mehr Dienstposten.****

Klupper wies darauf hin, daß zwar in Sachen technischer Ausstattung einige Verbesserungen vorgenommen wurden. Dies würde aber den Innenminister nicht aus der Verantwortung entziehen, für die Sicherheit unseres Bundeslandes zu sorgen und dem Schengener Abkommen nachzukommen.

"Der Innenminister ist daher aufgefordert, die notwendige Aufstockung vorzunehmen und die Dienstpostenzahlen zu erfüllen.
Ist dies nicht möglich, wäre der Assistenzeinsatz des Bundesheeres eine vorübergehende Lösung, denn die Sicherheit unserer Bevölkerung muß an erster Stelle stehen", so Klupper.

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