Geschützte Werkstätte Wiener Neustadt wird modernisiert

Neuer Maschinenpark soll Konkurrenzfähigkeit sichern

St.Pölten (NLK) - Einen Modernisierungsschub erfährt derzeit
die Geschütze Werk-stätte Wiener Neustadt, wo über 100 Beschäftigte, davon 80 Prozent Behinderte, ver-schiedenste
Produkte wie Kfz-Anhänger oder Teile für Türschlösser fertigen und Re-cyclingarbeiten und Montagen für die Elektronikbranche durchführen. Bis Mitte des kommenden Jahres wird nahezu der komplette Maschinenpark erneuert. Unter ande-rem werden eine Rundbiegemaschine, eine Bandsägemaschine samt Zubehör, eine CNC-Drehmaschine, Hubtische, Hebezeuge und Schweißgeräte etc. angeschafft. Diese Anschaffungen wurden notwendig, da die alten Geräte bereits überaus repara-turanfällig sind und ein Teil nur leihweise zur Verfügung steht. Gleichzeitig soll damit ein
weiterer Beitrag zur Konkurrenzfähigkeit dieser Einrichtung, die
in den vergange-nen Jahren durch den Verlust an Aufträgen an Billiglohnländer zu kämpfen hatte, ge-leistet werden. Die Kosten dieser Investitionen in der Höhe von über 12 Millionen Schilling werden vom Bund, vom Land Niederösterreich und von der Stadtgemeinde Wiener Neustadt getragen. Der Anteil des Landes beträgt 5 Millionen Schilling, 40 Prozent davon kommen aus dem
Topf des Europäischen Fonds für Regionalentwick-lung.

Die Werkstätte Wiener Neustadt sichert seit Jahren nicht nur Arbeitsplätze für Men-schen mit besonderen Bedürfnissen, die ohne diese Einrichtung größte Beschäfti-gungsprobleme hätten, sondern stellt auch einen beträchtlichen wirtschaftlichen Im-puls dar.

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