Niederösterreich ließ sich 1996 Bildung etwas kosten

Hauptgewicht im Kulturbudget lag bei Ausbildung, Weiterbil- dung

St.Pölten (NLK) - Mehr als ein Drittel des gesamten
Kulturbudgets war dem Land Niederösterreich die Aus- und Weiterbildung seiner Landesbürger im Vorjahr wert. Wie aus dem jetzt vorliegenden Kulturbericht des Landes hervorgeht, wurden 231 Mil-lionen Schilling für diesen Bereich ausgegeben, mehr als ein Drittel des Kulturbudgets 1996.

Ausgaben für die NÖ Landesakademie schlagen sich ebenso zu Buche wie bereit-gestellte Mittel für die Donauuniversität Krems. Aufgrund der 15a-Vereinbarung mit dem Bund hat nämlich das Land Niederösterreich weiterhin die Obsorge über die Baulichkeiten dieser Universität. Die ehemalige Tabakfabrik wurde weiter ausgebaut. Insgesamt wurden 14,4 Millionen Schilling
bereitgestellt. Die NÖ Landesakademie, inzwischen ins St.Pöltner Regierungsviertel übersiedelt, baute ihre Dienstleistungen im Vorjahr aus und erforderte einen Aufwand von 24,3 Millionen Schilling. Die Fach-hochschulstudiengänge in St.Pölten und Wiener Neustadt wurden mit einem Beitrag von 10,5 Millionen Schilling unterstützt.

Den Löwenanteil am Budget haben die 181 Musikschulen des
Landes: Sie wurden mit 179 Millionen Schilling dotiert, die vor allem für Personalkosten aufgewendet wer-den. Am höchsten gefördert wurden die Musikschulen in St.Pölten mit 6,4 Millionen Schilling und Wiener Neustadt mit 5,9 Millionen. Das NÖ Musikschulwerk erhielt eine Subvention von knapp 3,5 Millionen Schilling.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2174

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK