Hoch lebe die Sozialpartnerschaft

64 Prozent: Sozialpartnerschaft bringt Vorteile

Wien (PWK) - 64 Prozent der Bevölkerung glauben, daß die Arbeit der Sozialpartner für Österreich überwiegend Vorteile bringt; 58 Prozent wollen, daß der Einfluß der Sozialpartner gleich bleiben soll. 53 Prozent wünschen, daß sich die Sozialpartner auch um gesellschaftspolitische Fragen wie etwa Bildungs- und Umweltpolitik kümmern sollen. Dies ergab eine im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich vom Fessel-Gfk Insititut für Marktforschung bundesweit durchgeführte repräsentative Meinungsumfrage. ****

An der Spitze der den Sozialpartnern zugewiesenen Aktivitätsfelder steht die Arbeitsplatzsicherheit. 83 Prozent der befragten 1.000 Österreicher befürworten hier das Eingreifen der Sozialpartner. An der zweiten Stelle steht die Sicherung des Rentensystems in Österreich. Hier wünschen 80 Prozent der Befragten den Einfluß der Sozialpartner. Die Sozialpartner sollen sich in Fragen der Sozialversicherung einmischen, fordern 60 Prozent der Österreicher, sich um die Budgetsanierung kümmern (56 Prozent) und der Entwicklung des Gesundheitswesens ihre Aufmerksamkeit widmen.

Trotz heftiger Angriffe auf die Sozialpartnerschaft nehmen nur 19 Prozent Nachteile aus der Einflußnahme der Sozialpartner wahr. Zu den größten Befürwortern der Sozialpartnerschaft zählen generell Männer (64 Prozent), jugendliche Österreicher bis zum 29. Lebensjahr (65 Prozent) und Arbeiter (65 Prozent). 71 Prozent der befragten Unternehmer wünschen sich einen gleichbleibenden bis stärkeren Einfluß der Sozialpartner auf die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in Österreich.
(Schluß) EH

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