FP-Marchat: Hauptstadt Effekt hat nichts gebracht - St. Pölten hat 373 mehr Arbeitslose als im Vergleich zum Vorjahr!

St. Pölten (fpd-nö) - "Der Hauptstadt-Effekt hat nichts gebracht, im Gegenteil, in St. Pölten ist die Arbeitslosigkeit um mehr als 10 Prozent gestiegen", kritisierte heute der freiheitliche Landessekretär Franz Marchat. "Das sind 373 Arbeitslose mehr als im Vergleich zum Vorjahr!" Und von Landeshauptmann Erwin Prölls Traum von einem Platz Niederösterreichs unter den Top Ten der europäischen Regionen ist außer dem bitteren Nachgeschmack von niederösterreichweit plus 4 Prozent Anstieg der Arbeitslosigkeit nichts geblieben. Marchat: "Weder Prölls Hauptstadtschub noch Ernst Högers Regionalisierung konnten die negative Entwicklung am niederösterreichischen Arbeitsmarkt stoppen!"

Einer aktuellen Statistik zufolge seien in Niederösterreich 39.186 Menschen arbeitslos gemeldet, so der FP-Mandatar. Marchat weiter: "In Wirklichkeit sind es an die 50.000, denn weder arbeitslose Junglehrer noch Teilnehmer an Schulungen sind in dieser Statistik erfaßt!" Die höchsten Zuwächse an Arbeitslosen verzeichneten im Dezember 1997 im Vergleich zum Vorjahr die Bezirke Bruck/Leitha mit 16,0 Prozent, Baden mit 11,4, Horn mit 11,8, Melk mit 13,4, Krems mit 10,2 und St. Pölten mit 10,8 Prozent. Weder Erwin Prölls Hauptstadt-Jubelmeldungen noch Ernst Högers Selbstbeweihräucherung in puncto Regionalisierung seien realistisch, die Wirtschaft in Niederösterreich sei angeschlagen wie fast nie zuvor, schloß Marchat.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Landtagsklub NÖ
Walter Hauer
Tel.: 02742 / 200 / 3444

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN/FPD-NÖ