"Signale in blau-gelb"

Neue Broschüre zur Dorf- und Stadterneuerung

St.Pölten (NLK) - Die soeben erschienene Ausgabe 5/1997 der Schriftenreihe des "Club Niederösterreich" ist dem weit gespannten Feld der Dorf- und Stadterneuerung in Niederösterreich gewidmet. Sie ist nicht nur Rückschau auf einen dynamischen Prozeß, den diese niederösterreichische Initiative ausgelöst hat, sondern zeigt an-hand praktischer Beispiele auch gangbare Wege für jene, die in ihrem heimatlichen Umfeld aktiv werden wollen.

"Club Niederösterreich"-Präsident Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zieht anhand aktueller Daten eine positive Niederösterreich-Bilanz und nennt die Indikatoren, die signalisieren, daß Niederösterreich auf dem besten Weg ist, in die "Top-ten-Regionen" Europas vorzustoßen: "Niederösterreichs Wirtschaft befindet sich seit rund einem Jahrzehnt permanent auf der Überholspur und hat
mit Wirtschaftsdaten aufzuwarten, die überzeugen: ein überdurchschnittliches Beschäftigtenwachstum, vermehrte Be-triebsansiedlungen und zunehmende Wertschöpfung." Damit könne eines der wich-tigsten Ziele der Dorf- und Stadterneuerung, die
hohe Abwanderung zu stoppen, for-ciert angegangen werden, so
Pröll. Regionalpolitische Maßnahmen und Aktivitäten müssen dabei vor allem auf die Bereiche Landwirtschaft und Landschaft, Gewerbe und Industrie, Tourismus sowie auf den Sozialbereich konzentriert werden.

Dipl.Ing. Walter Kirchler, Geschäftsführer des Verbandes für Landes-, Regional- und Gemeindeentwicklung in Katzelsdorf, beschreibt die Dorferneuerung als "Initiative des Positiven". "Sie ist ein nie abgeschlossener Prozeß, der sich längerfristig auch ohne Impulssetzung von außen fortsetzt und zur ständigen Verbesserung der örtlichen und regionalen Lebensqualität und Identifikation beiträgt."

In dieselbe Kerbe - jedoch schwerpunktmäßig im Bereich Stadterneuerung - schlägt auch Dipl.Ing. Hubert Trauner, Leiter
der Landeskoordinierungsstelle für Stadterneue-rung in Krems an
der Donau. Zusätzlich bringt er den Aspekt der Toleranz und Offen-heit der Stadtbevölkerung ein und fordert von ihr "die Bereitschaft, Neues zuzulassen und mit neuen Bewohnern einen
Dialog einzugehen. Denn die Ideen neuer Einwohner dürfen nicht nur als Gefahr für Bestehendes gesehen werden, sondern müssen vor allem als Chance für die Weiterentwicklung des Gegenwärtigen verstanden werden."

Weitere Beiträge stammen von den Architekten Franz Fehringer
und Adolf Wocelka, Dipl.Ing. Rudolf Karner von der Dorf- und Stadterneuerung Mostviertel, Konrad Tie-fenbacher, Dorf- und Stadterneuerung Weinviertel, Dipl.Ing. Peter Obleser von der Baudirektion im Amt der NÖ Landesregierung sowie von Landesrat Edmund Freibau-er.

Die Broschüre 5/1997 "Dorf- und Stadterneuerung - Signale in blau-gelb" ist zum Preis von 48 Schilling beim "Club Niederösterreich", 1010 Wien, Schenkenstraße 4/IV, telefonisch unter 01/5338401 oder unter der e-mail-Adresse club.noe@magnet.at, erhältlich.

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