Keusch: Verkehrsmäßige Erschließung des Wirtschaftsparkes Kematen

Gegen weitere Verkehrsbelastungen in den Gemeinden der Region

St. Pölten, (SPI) - "Nach heftigen Protesten aus der Region ist es nunmehr erfreulicher-weise gelungen, die geplante Aluminiumrecyclinganlage der Firma SMA Sommer Metall Austria
GesmbH. zu verhindern und den Projektbetreiber zu einem Verkauf
der Liegen-schaften für das geplante Recyclingwerk zu bewegen. Durch gemeinsame Finanzierung von ECO PLUS und den umliegenden Gemeinden sollen von einer noch zu gründenden Wirtschaftspark Kematen GesmbH. die Grundstücke erworben werden. Gesellschafter dieser GesmbH. sind die ECO PLUS, die Gemeinden der Region und die NÖ Hypo-Leasing", so der Amstettner SP-Labg. Eduard Keusch in
einer Stellungnahme.****

"Für einen sinnvollen und erfolgversprechenden Wirtschaftspark ist es jedoch unbedingt notwendig, dieses Areal mit einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur auszustatten, da bei Fehlen dieser Begleitmaßnahmen der gewonnene ökologische Vorteil der Nichterrich-tung der Aluschmelze durch die zu erwartende Verkehrsbelastung in den Gemeinden wie-der zunichte gemacht wird", warnt Keusch.

"Kurzfristig könnte daher durch die Errichtung einer gemeinsamen Straßen- und Eisen-bahnbrücke über die Ybbs einerseits der Eisenbahnanschluß für den Wirtschaftspark und andererseits die straßenverkehrstechnische Anbindung der NAG über den Wirt-schaftspark zur B 121 bzw. zur A 1 hergestellt werden. Dies würde zugleich eine Reduzie-rung der Verkehrsbelastung für die Bewohner des Stadtteiles Hausmening zur Folge ha-ben. Weiters ist eine Süd-Umfahrung der Stadt Amstetten gefordert sowie ein mehrspuri-ger Ausbau der B 121 jedenfalls bis zum geplanten Wirtschaftspark Kematen. Als länger-fristige Maßnahme ist für den Autobahnanschluß bei Oed die höchste Prioritätsstufe 1a im NÖ Landesverkehrskonzept richtungsweisend und weiters eine Ortsumfahrung der Ge-meinde Aschbach notwendig", forderte Labg. Eduard Keusch gemeinsam mit seinen Klubkollegen in einer Resolution an den NÖ Landtag bei der letzten Sitzung am 18. De-zember. Die Resolution wurde einstimmig beschlossen und der NÖ Landesverkehrsrefe-rent, LH Erwin Pröll, dringlichst aufgefordert, die erforderlichen Maßnahmen zur Errichtung der Infrastruktur zu ergreifen.
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