• 21.12.1997, 13:46:20
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  • OTS0028

Allianz AG Holding: Einigung zwischen Generali, AGF und Allianz=

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Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.
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München (ots-Ad hoc-Service) -
Generali, AGF und Allianz haben sich heute bezüglich der
Übernahmeangebote an die Aktionäre der AGF verständigt.

Die Beratungen der letzten Tage zwischen den Beteiligten führten
zu folgenden Ergebnissen:

1. Generali wird direkt oder indirekt die Aktienmehrheit bei der
Aachener und Münchener Beteiligungsgesellschaft (AMB) erwerben. Das
Unternehmen wird für die AMB-Anteile ein öffentliches
Übernahmeangebot zum Preis von 210 DM pro Aktie vorlegen, was einem
Aufpreis von etwa 20 Prozent über dem durchschnittlichen Aktienkurs
der letzten drei Monate entspricht.

AGF besitzt 33,5 und Allianz rund 8 Prozent der AMB-Aktien.
Allianz und AGF betrachten ihre Anteile an AMB nicht als strategisch
und wären aufgrund der europäischen Kartellgesetze nicht in der Lage,
eine Mehrheit an der AMB zu halten. Mit dem Kauf von AMB würde
Generali auf dem deutschen Versicherungsmarkt Rang drei einnehmen.

2. Die AGF beabsichtigt, die zur AMB gehörenden Royal Nederlands
Verzekeringsgroep zu 100 Prozent direkt oder indirekt zu übernehmen.
Diese Gruppe faßt die Aktivitäten der AMB in den Niederlanden
zusammen.

3. Generali wird von AGF 100 Prozent der französischen Athéna
Tochtergesellschaften GPA-Vie (Lebensversicherung), GPA-IARD (Schaden
und Unfall) sowie Proxima erwerben. Athéna wurde kürzlich von der AGF
erworben.

4. Die Generali wird ein Vorkaufsrecht auf alle französischen
Versicherungsbeteiligungen erhalten, die von der Allianz während
eines Zeitraums von 24 Monaten außerhalb der Gruppe veräußert werden.

Die Wertansätze für einige dieser Transaktionen basieren auf
offiziellen Gutachten oder "fairness opinions".

Diese Übereinkunft steht unter dem Vorbehalt, daß die
Allianz-Übernahme-Offerte an die AGF Aktionäre erfolgreich ist. Die
Bedingungen der Offerte werden auch unter den neuen Umständen
aufrechterhalten.

In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der AGF dieser
Vereinbarung zwischen den Beteiligten zugestimmt.

Diese Transaktionen müssen von den französischen
Marktaufsichtsbehörden genehmigt werden. Sie bedürfen der Genehmigung
durch die zuständigen Börsen-, Versicherungs- und Bankenaufsichten in
den betroffenen Ländern. Das gilt ebenso für die Merger Task Force
der EU.

Diese Übereinkunft erlaubt den AGF-Aktionären, eine zusätzliche
Prämie für ihre AMB-Aktien zu erhalten, die sie anderweitig nicht
durch den Verkauf dieser Aktien erzielen könnten.

Die Transaktion gibt den AGF-Aktionären die Möglichkeit, einen
guten Aufschlag auf ihre Aktien zu erzielen. Sie können sich auch für
das "Subsidiary Offer" der Allianz entscheiden, das ihnen die
Möglichkeit gibt, vom Wachstum der AGF Erträge zu profitieren.

Ende der Mitteilung

Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

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