Allianz AG Holding: Einigung zwischen Generali, AGF und Allianz

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Generali, AGF und Allianz haben sich heute bezüglich der Übernahmeangebote an die Aktionäre der AGF verständigt.

Die Beratungen der letzten Tage zwischen den Beteiligten führten zu folgenden Ergebnissen:

1. Generali wird direkt oder indirekt die Aktienmehrheit bei der Aachener und Münchener Beteiligungsgesellschaft (AMB) erwerben. Das Unternehmen wird für die AMB-Anteile ein öffentliches Übernahmeangebot zum Preis von 210 DM pro Aktie vorlegen, was einem Aufpreis von etwa 20 Prozent über dem durchschnittlichen Aktienkurs der letzten drei Monate entspricht.

AGF besitzt 33,5 und Allianz rund 8 Prozent der AMB-Aktien. Allianz und AGF betrachten ihre Anteile an AMB nicht als strategisch und wären aufgrund der europäischen Kartellgesetze nicht in der Lage, eine Mehrheit an der AMB zu halten. Mit dem Kauf von AMB würde Generali auf dem deutschen Versicherungsmarkt Rang drei einnehmen.

2. Die AGF beabsichtigt, die zur AMB gehörenden Royal Nederlands Verzekeringsgroep zu 100 Prozent direkt oder indirekt zu übernehmen. Diese Gruppe faßt die Aktivitäten der AMB in den Niederlanden zusammen.

3. Generali wird von AGF 100 Prozent der französischen Athéna Tochtergesellschaften GPA-Vie (Lebensversicherung), GPA-IARD (Schaden und Unfall) sowie Proxima erwerben. Athéna wurde kürzlich von der AGF erworben.

4. Die Generali wird ein Vorkaufsrecht auf alle französischen Versicherungsbeteiligungen erhalten, die von der Allianz während eines Zeitraums von 24 Monaten außerhalb der Gruppe veräußert werden.

Die Wertansätze für einige dieser Transaktionen basieren auf offiziellen Gutachten oder "fairness opinions".

Diese Übereinkunft steht unter dem Vorbehalt, daß die Allianz-Übernahme-Offerte an die AGF Aktionäre erfolgreich ist. Die Bedingungen der Offerte werden auch unter den neuen Umständen aufrechterhalten.

In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der AGF dieser Vereinbarung zwischen den Beteiligten zugestimmt.

Diese Transaktionen müssen von den französischen Marktaufsichtsbehörden genehmigt werden. Sie bedürfen der Genehmigung durch die zuständigen Börsen-, Versicherungs- und Bankenaufsichten in den betroffenen Ländern. Das gilt ebenso für die Merger Task Force der EU.

Diese Übereinkunft erlaubt den AGF-Aktionären, eine zusätzliche Prämie für ihre AMB-Aktien zu erhalten, die sie anderweitig nicht durch den Verkauf dieser Aktien erzielen könnten.

Die Transaktion gibt den AGF-Aktionären die Möglichkeit, einen guten Aufschlag auf ihre Aktien zu erzielen. Sie können sich auch für das "Subsidiary Offer" der Allianz entscheiden, das ihnen die Möglichkeit gibt, vom Wachstum der AGF Erträge zu profitieren.

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