Maier: Ein Weg zu mehr Sicherheit grenznaher Atomkraftwerke

Wenn Modernisierung nicht möglich, dann stillegen!

St. Pölten, (SPI) - "Die Verabschiedung eines entsprechenden Antrages des EU-Parlaments, der besagt, daß Ost-Reaktoren, wenn
sie nicht auf das erforderliche internationale Sicherheitsniveau gebracht werden können, stillzulegen oder umzurüsten sind, läßt besonders für die niederösterreichischen Grenzregionen Hoffnung aufkommen, daß manche "Schrottreaktoren" in den Nachbarländer bald der Vergangenheit angehören", freut sich der Waldviertler SP-Labg. Hans Maier.****

Seit Jahrzehnten leben die Menschen der Grenzregionen in berechtigter Angst vor den Gefahren atomarer Unfälle in den grenznahen Kernkraftwerken Tschechiens und der Slowakei. Entsprechende wissenschaftliche Berichte der letzten Jahre waren hinsichtlich der Sicherheitsstandards bisweilen wahre Horrorgeschichten und nicht dazu angetan, die Bedenken zu zerstreuen. "Wenn nun im Rahmen der EU-Osterweiterung die Möglichkeit besteht, auf dem Verhandlungsweg den Beitrittsländern die Übernahme bestimmter Sicherheitskriterien vorzuschreiben, so könnten die Menschen der Grenzregionen in vielleicht nicht allzulanger Zeit endlich aufatmen und wirklich an Sicherheit und Lebensqualität hinzugewinnen", so Labg. Hans Maier abschließend. (Schluß) fa

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