Romeder-Appell zum kommenden Wahlkampf:

Wettstreit der Ideen und Konzepte

St.Pölten (NLK) - Er gehört dem Hohen Haus seit 28 Jahren an -
bei seinem Einzug in den Landtag 1969 war er mit 31 Jahren der jüngste Mandatar - und wurde 1981 zum Dritten Präsidenten und 1988 zum Präsidenten des NÖ Landtages gewählt: In der gestrigen letzten Sitzung des Landesparlaments in der laufenden Legislaturperiode würdigten Redner aller Parteien die Amtsführung von Präsident Franz Romeder, der bei der kommenden Wahl nicht mehr kandidieren wird. Er habe sehr wesentlich zur Aufwertung der Legislative beigetragen. Romeder selbst nützte seine Schlußworte auch zu einem Appell für den kommenden Landtagswahlkampf: "Die Wahlwerbung der politischen Parteien soll kein Kampf sein, sondern ein Wettstreit der Ideen und Konzepte. Wir haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten eine sehr hohe demokratische Kultur entwickelt, in der Untergriffe und persönliche Diffamierungen Gott sei Dank eine Ausnahme waren. Ich hoffe, daß das auch in Zukunft so bleibt."

Romeder erinnnerte auch an die großen Veränderungen und Weichenstellungen für Österreich und Niederösterreich im Laufe der zu Ende gehenden Legislaturperiode. Für den Gesamtstaat war der EU-Beitritt, für das Land die Übersiedlung von Landtag, Landesregierung und Landesverwaltung nach St.Pölten eine große Zäsur. Das neue Landtagsgebäude an der Traisen sei ein markanter architektonischer Akzent, der die Bedeutung des Landesparlamentes signalisiere. Im Vergleich mit einem "Schiff" stecke eine tiefe Symbolik. Romeder: "Das Landtagsschiff ist in See gestochen und
auf Kurs gegangen. Ich hoffe, daß es immer gelingt, diesen Kurs
mit gemeinsamen Anstrengungen im Interesse Niederösterreichs auch in Zukunft fortzusetzen."

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