MARKUS: BÜRGERINTERESSE BEI U-BAHN-BAU IM VORDERGRUND

Wien (ÖVP-Klub) - Die Wiener ÖVP bekennt sich in ihrer Regierungsverantwortung zum öffentlichen Verkehr, erklärte GR Patrizia Markus in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeindera-
tes. "Es muß selbstverständlich sein, daß die Wienerinnen und Wiener mobil sind, und es muß selbstverständlich sein, daß Wien als Wirtschaftsstandort attraktiv ist", begründete Markus die Wichtigkeit eines gut funktionierenden Stadtverkehrs. *****

"Attraktive und günstige öffentliche Verkehrsmittel sollen zunehmend den Individualverkehr substituieren", umriß Markus
das Ziel der Verkehrspolitik der Wiener Volkspartei. "Für die
ÖVP stellt sich vor allem der Ausbau der U-Bahn als vorrangig
dar, da die oberirdischen Verkehrsflächen die Grenzen ihrer Belastbarkeit erreicht haben. Die U-Bahn ist attraktiv, weil
sie schnell und unabhängig von anderen Verkehrsmitteln ist. Und
der Ausbau der U-Bahn sollte auch möglichst rasch erfolgen,
nicht nur, damit sie schneller benützt werden kann, sondern
auch, weil der U-Bahn-Bau ein beschäftigungspolitischer Impuls
für unsere Stadt ist."

Im Zentrum der Stadtpolitik müsse der Bürger stehen; nicht nur
der künftige U-Bahn-Benützer, sondern auch der Anrainer dürfe nicht zu kurz kommen, unterstrich Markus. Daher müssen die Aus-bauprojekte für die U-Bahn mit der Bevölkerung und den Anrai-
nern abgesprochen werden. "Es braucht Zeit und Geduld, um die Akzeptanz bei den Anrainern zu erreichen. In diesem Spannungs-
feld zwischen größtmöglicher Schnelligkeit und ausführlicher Bürgerbeteiligung bekennt sich die Volkspartei zur Berücksich-tigung der Vorschläge, aber auch der Ängste der Bevölkerung", erklärte Markus. "Gerade die Opposition sollte dies unterstüt-zen, da sie sonst immer die Bürgerbeteiligung auf ihre Fahnen heftet."

Bei ordnungsgemäßem Verfahrensablauf könne nicht vor 2002 oder 2003 begonnen werden. Bei einer Bauzeit von fünf Jahren könne
sie 2007 oder 2008 fertig sein, rechnete Markus vor. Von den Horrorzahlen der Opposition, die mit einer Fertigstellung der dritten Ausbauphase im zweiten Jahrzehnt des nächsten Jahrhun-derts rechnet, könne nicht die Rede sein.

Markus forderte die übrigen Parteien auf, im Interesse der
Bürger konstruktiv zusammenzuarbeiten.

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