"Metro AG: Aufsichtsrat stimmt Makro-Erwerb zu

Köln (ots) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Der Aufsichtsrat der METRO AG, Köln, hat auf seiner
Sitzung am 17.12.1997 den Erwerb des europäischen Cash&Carry-Geschäftes der SHV Makro N.V., Utrecht, genehmigt. Damit übernimmt die METRO AG mit Wirkung zum 01.01.1998 die 60-Prozent-Anteile der SHV Makro N.V. an den europäischen Makro-Aktivitäten in 9 Ländern mit 86 Cash&Carry-Standorten und einem Netto-Umsatz von 12,1 Milliarden DM in 1996, sowie die 40-Prozent-Anteile der SHV Makro N.V. an den Cash&Carry-Aktivitäten der Metro Holding AG in sechs Ländern mit 111 Cash&Carry-Standorten und einem Nettoumsatz von 11 Milliarden DM im Jahr 1996.

Mit dem Erwerb dieser Anteile, also auch der Minderheitsbeteiligungen an den Metro-Holding-Ländern und der Weiterführung der Geschäftsbesorgung durch die Metro International Management GmbH, Düsseldorf, erfolgt - vorbehaltlich der Genehmigung der Kartellbehörden - die Vollkonsolidierung des gesamten internationalen Cash&Carry- Geschäfts bei der METRO AG bereits im kommenden Jahr.

Eine Optionsvereinbarung zwischen der METRO AG, Köln, und der Metro Holding AG, Schweiz, bereitet die Übernahme der noch von der Metro Holding AG gehaltenen Cash&Carry-Geschäftsanteile bis spätestens 2002 vor.

Die den Kaufgegenstand bildenden Gesellschaftsanteile werden zum Preis von umgerechnet 4,796 Milliarden DM erworben. Die Investition wird über eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage unter Ausschluß des Bezugsrechts im Kurswert von rund 1,8 Milliarden DM sowie über Fremdkapital in Höhe von rund 3 Milliarden DM finanziert. Im Rahmen der Kapitalerhöhung werden 21,76 Millionen neue Inhaberstammaktien im Nominalwert von 108,8 Millionen DM ausgegeben. Dies entspricht einem Kurs der METRO-Stammaktie von 80,44 DM. Das Stammkapital der METRO AG erhöht sich dadurch von zur Zeit 1.217.930.140 DM auf 1.326.730.140 DM.

Internationalen Usancen folgend wurde JP Morgan beauftragt, für diese umfangreiche Transaktion eine Fairness Opinion abzugeben. Der Schlußbericht von JP Morgan bestätigt, daß der für die Übernahme gezahlte Kaufpreis unter den Bedingungen der Verträge fair ist.

Der METRO-AG-Konzern erwartet nach der Makro-Übernahme für das Jahr 1998 einen Netto-Umsatz von rund 92 Milliarden DM, davon 30,7 Milliarden DM aus der Makro-Akquisition. Dies entspricht einem Bruttoumsatz von zirka 100 Milliarden DM.

Durch die Makro-Übernahme generiert der METRO-AG-Konzern 1998 einen zusätzlichen Brutto-Cash-Flow von rund 1,2 Milliarden DM. Der anteilige Ergebnisbeitrag aus der Akquisition nach Finanzierungskosten und unter Berücksichtigung der Firmenwertabschreibungen beträgt zirka 103 Millionen DM. Auf Basis der im Zuge der Kapitalerhöhung erhöhten Aktienstückzahl von rund 265 Millionen erwartet der METRO-AG-Konzern aus der Akquisition einen zusätzlichen Gewinn pro Aktie von 0,39 DM.

Verlauf des Weihnachtsgeschäfts weit unter den Erwartungen

Die Konsumnachfrage in Deutschland hat sich in den für die Ertragsentwicklung des METRO-AG-Konzerns entscheidenden Monaten November und Dezember quer durch alle Branchen des Handels dramatisch verschlechtert. Daher rechnet die METRO AG für das Geschäftsjahr 1997 mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, das rund 25 Prozent unter Vorjahr liegt.

Ende der Mitteilung

Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HER/09