Hallstatt und der Dachstein in Oberösterreich: Weltkulturerbe und Brennpunkt einer Epoche

Hallstatt (ots) - Neben den Pyramiden von Gizeh und anderen wichtigen Bauwerken und Naturdenkmälern auf der ganzen Welt, wurde nun auch der kleine Ort Hallstatt in Oberösterreich zum Weltkulturerbe ernannt. Somit steht der Name Hallstatt nicht nur für eine bestimmte historische Epoche - die "Hallstatt-Zeit" von 800 bis 400 v. Chr.

Der 1.000 Seelen Ort und die gesamte Region des Inneren Salzkammerguts mit dem Dachstein wurden bei der Tagung des Welterbe-Komitees der UNESCO als "Kulturlandschaft" in die "Liste des Welterbes" aufgenommen. Dabei handelt es sich um die zur Zeit einzige Kulturlandschaft in Österreich, die bisher Aufnahme in diesen elitären Kreis gefunden hat. Zum Weltkulturerbe "Historische Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein" - so der genaue Wortlaut -gehören die gesamten Ortsgebiete von Hallstatt, Obertraun, Gosau, Teile von Bad Goisern und das Dachsteinplateau.

Hallstatt hatte schon vorher wegen seines archäologischen Erbes von Weltbedeutung einen hohen Bekanntheitsgrad. In diesem Tourismusort befindet sich etwa die älteste noch in Betrieb befindliche Salzgewinnungsstätte der Welt und historisch äußerst wichtige Ausgrabungsstätten. Für die Entscheidung der Jury war eine umfassende Qualifikation ausschlaggebend. So wurde beispielsweise neben dem Kulturerbe mit sämtlichen archäologischen Fundstellen auch das Naturerbe mit den Dachstein-Gletschern, den Naturhöhlen und dem historischen Bergbau sowie das Architekturerbe mit dem Markt Hallstatt und weiteren Objekten hervorgehoben.

ots Originaltext: Tourismusverband Hallstatt
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