AK Test: Christbäume sind heuer billiger

AK rät: Preise zwischen den Christbaumarten und Anbietern vergleichen!

Wien (OTS) - Christbäume sind heuer günstiger als im Vorjahr. Jedoch: Es gibt gewaltige Preisunterschiede bei den einzelnen Baumarten und zwischen den einzelnen Anbietern. Das zeigt ein aktueller Preisvergleich der AK Konsumentenschützer. Erhoben
wurden die Preise von inländischen und ausländischen Nordmanntannen, Fichten und Blaufichten bei 67 Christbaum-Verkaufsplätzen in Wien.
Die AK Konsumentenschützer raten: Preisvergleiche rentieren sich, da Preisunterschiede bis zum Zehnfachen festgestellt wurden. ****

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie billig sind deine Blätter? Gegenüber dem Vorjahr sind die Christbaumpreise gesunken, aber die AK Konsumentenschützer haben große Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Baumarten festgestellt. Das zeigt der jüngste Preisvergleich der AK Wien. Erhoben wurden die Preise von in- und ausländischen Nordmanntannen, Fichten und Blaufichten bei 49 öffentlichen und 18 privaten Christbaum-Standplätzen in Wien.

In Wien werden die Christbäume nicht fix ausgepreist, sondern mit von-bis Preisen gekennzeichnet. Der Endpreis richtet sich nach Qualität und Beschaffenheit der Bäume.

Nordmanntannen: Preisdifferenzen bis zum Fünffachen
An öffentlichen Standplätzen reichen die Preisunterschiede bei den inländischen Nordmanntannen von 75 bis 550 Prozent, bei privaten Standplätzen von 40 bis 450 Prozent. So können Konsumenten eine 1,5 bis 2 m-Nordmanntanne an einem öffentlichen Standplatz durchschnittlich um 340 bis 550 Schilling ergattern, an einem privaten gibt es diesen Christbaum um durchschnittlich 410 bis 500 Schilling. Gesehen wurden in dieser Größenkategorie aber auch schon Tannen um 100 Schilling, die teuerste um 880 Schilling.
(Alle Preise inkl. MwSt.)

Will das Christkind eine importierte Nordmanntanne schmücken, so kann es diese 1,5 bis 2 m-Tanne auf einem öffentlichen Standplatz um durchschnittlich 335 bis 570 Schilling bekommen, auf einem privaten muß es durchschnittlich mit 420 und 440 Schilling
rechnen. Auch hier stellten die AK Konsumentenschützer sowohl auf den öffentlichen als auch auf den privaten Plätzen enorme Preisunterschiede fest.

Fichten: Blau oder nicht blau - ohne Vergleich kann's teuer werden An den öffentlichen Standplätzen betrugen die Preisdifferenzen für Fichten von 50 bis 1150 Prozent, an den privaten gab es
Unterschiede von einem Drittel bis zum Zweifachen. Christbaum-Verkäufer verlangen für eine 1,5 bis 2 m-Fichte auf einem öffentlichen Standplatz durchschnittlich 110 bis 215 Schilling,
auf einem privaten durchschnittlich 145 bis 230 Schilling.

Wer eine Blaufichte bevorzugt, der zahlt für diesen Baum auf einem öffentlichen Platz durchschnittlich 250 bis 425 Schilling. Eine
1,5 bis 2 m-Blauchfichte haben die AK Konsumentenschützer auf
einem privaten Christbaummarkt um durchschnittlich 320 bis 370 Schilling gesehen.

Leise rieseln die Preise
"Die in- und ausländischen Nordmanntannen sind gegenüber dem Vorjahr um bis zu 20 Prozent billiger geworden", fanden die AK Konsumentenschützer heraus. Geringfügig günstiger geworden sind auch Fichten und Blaufichten, aber nur auf den öffentlichen Verkaufsplätzen. Auf den privaten wurde diese Christbaumart im Vergleich zum Vorjahr ein wenig teurer.

Tip der AK Konsumentenschützer: "Da wir enorme Preisspannen bei
den einzelnen Christbäumen ermittelt haben, zahlt sich für die Konsumenten ein Preisvergleich aus.

Rückfragen & Kontakt:

Presse
Doris Strecker
Tel.: (01)501 65-2677

AK Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW