Sivec: Politik hat Handlungsbedarf in Sachen Waffengesetz

Einbindung aller Gruppen bei Verschärfung des Waffengesetzes

St. Pölten, (SPI) - "In Sachen Verschärfung des Waffengesetzes darf sich die Politik nicht ihrer Verantwortung entziehen und die entsprechenden Initiativen den Betroffenen - somit den
Leidtragenden von Übergriffen - allein überlassen. Für eine umfassende Novellierung des Waffengesetzes müssen alle Gruppen,
von den Sportschützen angefangen über die Jäger bis hin zu den Sammlern und Waffenpaßbesitzern einbezogen werden, wobei eine Verschärfung der Kontrollen sowie die Einführung entsprechender psychologischer Untersuchungen nur einige Möglichkeiten
darstellen, zukünftig Tragödien zu verhindern", stellt der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Herbert Sivec, fest.****

"So ist rein statistisch bewiesen, daß ein berechtigter Waffengebrauch in Notwehrsituationen nicht bis kaum vorkommt.
Damit kann auch eine Einengung jenes Personenkreises, welcher aufgrund einer angeblichen Gefährdung eine Waffe führen darf, erwogen werden. Der Glaube, eine Waffe verleihe Sicherheit, wurde bereits vielfach widerlegt. Tatsache ist vielmehr, je mehr Waffen sich im Umlauf befinden, desto mehr Unsicherheit und damit
verbunden auch mehr Mißbrauch wird betrieben. Angesichts der Anstrengungen privater Initiativen, die wirklich zu begrüßen sind, muß sich die Politik der Verschärfung des Waffengesetzes engagiert und ohne Vorurteile widmen. Ausnahmen für Interessengruppen jedweder Art darf es im Sinne einer umfassenden und tragfähigen Regelung nicht geben", fordert SP-Labg. Herbert Sivec
abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN