LH Pröll vor leitenden Beamten:

Effiziente Verwaltung sichert Zukunftsweg

St.Pölten (NLK) - Erstmals fand der traditionelle Weihnachts-
und Neujahrsempfang des Landeshauptmannes für die leitenden
Beamten des Landes gestern im neuen Landhausviertel in St.Pölten statt. Im Mittelpunkt des Festaktes stand dementsprechend die "historische Übersiedlung ins eigene Land", die von den Landesbediensteten in vorbildlicher Weise bewältigt wurde, wie Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll betonte. Als Symbol dafür, daß das Land neue Wege geht, sich aber gleichzeitig auch zu den Wurzeln bekennt, überreichte Landesamtsdirektor Hofrat Dr. Karl Kern dem Landeshauptmann einen Original-Ziegelstein aus dem Alten NÖ Landhaus in Wien, eingebettet in einem Holzbalken aus dem geschichtsträchtigen Landtagssitzungssaal in der Herrengasse.

Die Tatsache, daß die Personalvertretung und die Dienstnehmer permanent in die Planung des neuen Landhausviertels einbezogen waren, wertete Landesamtsdirektor Dr. Kern als Beweis dafür, daß "die schon öfters totgesagte Sozialpartnerschaft im NÖ Landesdienst einen hohen Stellenwert besitzt". Das neue Verwaltungszentrum in St. Pölten verfüge über die modernste Infrastruktur und biete einen qualitätsvollen und für alle Mitarbeiter gleichen Bürostandard. Als Herausforderungen für die Zukunft nannte der oberste Beamte des Landes unter anderem die Verfahrensbeschleunigung, die vor dem Abschluß stehende Vernetzung der Dienststellen sowie die Fortsetzung der Dezentralisierung und des Internet-Engagements.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll verwies auf die erfolgreiche Arbeit im zu Ende gehenden Jahr, die es ermögliche, optimistisch und selbstbewußt den künftigen Herausforderungen entgegenzusehen. Er bescheinigte dem Landesdienst, sehr wesentlich zu der
dynamischen Wirtschaftsentwicklung in Niederösterreich beigetragen zu haben. Auch nach dem verheerenden Hochwasser im Sommer habe die Verwaltung durch eine unbürokratische Arbeit rasche und ausreichende Hilfe ermöglicht. "Eine rasche und effiziente Landesverwaltung ist die beste Voraussetzung dafür, daß wir in Konkurrenz mit den Regionen Europas auch weiterhin die Nase vorne behalten", meinte der Landeshauptmann.

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