Derzeitiges Schulsystem zwingt Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen zum Schulabbruch bzw. zum Abbruch der Berufsausbildung

Linz(OTS) - Heute fand zu diesem Thema ein Expertengespräch im Unterrichtsressort statt, an dem namhafte Vertreter der Krankenpflegeschule Österreichs anwesend waren.

Die Vertreter des Gesundheitsressorts fehlten unentschuldigt. Der Vorsitzende der Bundessektion Landesanstalten und Betriebe in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst - Johann Hable fordert die zuständigen Ministerinnen Elisabeth Gehrer und Eleonore Hostasch auf, dringendst gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen nahtlosen Übergang von der Pflichtschule in die Ausbildung zum gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege ermöglichen.

Junge Menschen werden oftmals zum Schulabbruch bzw. zum Abbruch der Berufsausbildung gezwungen, um rechtzeitig in die Krankenpflegeausbildung einsteigen zu können.

Hable stellt fest, daß dies eine nicht länger zu verantwortende Vorgangsweise ist.

Die Fachausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege wird vorwiegend mit dem 17. Lebensjahr begonnen.

Es ist für den Zeitraum vom Pflichtschulabschluß bis zum 17. Lebensjahr (Einstieg in die Krankenpflegeausbidlung) eine sinnvolle schulische Ausbildung zu schaffen.

Hable fordert, den jungen Menschen den Zugang zur Krankenpflegeausbildung zu erleichtern.

Hürden müssen abgebaut und nicht gesetzlich zementiert werden.

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